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PS.Blog: Gewinner der Game of the Year Awards 2021

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Jetzt, da die Abstimmung beendet ist und eure Stimmen ausgezählt wurden, können wir euch endlich die Gewinner der Game of the Year Awards 2021 im PlayStation Blog bekanntgeben. 

Wieder einmal konnten wir uns über eine rege Beteiligung mit teils hitzigen Abstimmungen in gleich mehreren Kategorien freuen. Einige Spiele lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die besten Plätze, das über den gesamten Abstimmungszeitraum hinweg spannend blieb. Überraschende Wendungen sorgten noch kurz vor Ende für Platzierungswechsel.

Ein großes Dankeschön geht nicht nur an alle, die abgestimmt und die diesjährige Auszählung zu einem echten Nervenkitzel gemacht haben, sondern auch an alle nominierten Studios, die uns ein weiteres hervorragendes Gaming-Jahr beschert haben.

Kommen wir jetzt zu den Gewinnern.

Best New Character  

Lady Dimitrescu | Resident Evil Village

Wie es sich für eine Gräfin gebührt, dominierte Alcina Dimitrescu alle anderen Nominierten in dieser beliebten Kategorie. In einem Franchise, das ohnehin schon reich an fesselnden und furchteinflößenden Schurken ist, hat sich Lady Dimitrescu eindeutig behauptet. Ob sie Spielern in den Fluren ihres prunkvollen Zuhauses auflauert oder mit ihren einziehbaren krallenähnlichen Nägeln und Zungenschlägen zu Leibe rückt – ihre Präsenz ist euch im Gedächtnis geblieben.

Best Story

Resident Evil Village

Von der baufälligen Unterkunft der Familie Baker im Bayou bis zu den tückischen Ländereien um Schloss Dimitrescu herum ist Ethan Winters einfach keine Pause vergönnt. Die Geschichte von Resident Evil Village beginnt auf den ersten Blick ganz schlicht, nämlich mit einem Mann, seiner neuen Familie und einer tragischen Vergangenheit, die auf eine sorgenvolle Zukunft trifft. Capcom gelingt es auf einzigartige Weise, nach und nach den Umfang und das Drama der Geschehnisse zu steigern, während Ethan verzweifelt nach seiner Tochter sucht. Sobald die Funken des furiosen Finales erloschen sind, kann man sich nur am Kopf kratzen, wie das friedliche Familienleben plötzlich so aus den Fugen geraten konnte.

Best Art Direction

Ratchet & Clank: Rift Apart

Die Abstimmung für die Kategorie „Best Art Direction“ war ein echter Krimi, aus dem Ratchet & Clank: Rift Apart als Sieger hervorging. Insomniac Games hat den lebhaften, intergalaktischen Artstyle von Ratchet & Clank seit ihrem ersten Auftritt auf der PS2 verfeinert und für die PS5-Premiere auf Hochglanz gebracht. Die ausdrucksstarken Gesichter von Ratchet und Rivet begeistern mit detaillierten Animationen, die ihr so noch nie gesehen habt. Darüber hinaus sorgt die superschnelle SSD der PS5 für ein buntes Feuerwerk, wenn künstlerisch völlig unterschiedliche Dimensionen in atemberaubender Schnelligkeit aufeinander treffen. Trotz des schieren Umfangs des Abenteuers gelingt es Insomniac, fließend zwischen dem rasanten Gameplay und den kinotauglichen Cutscenes zu wechseln. Den zweiten Platz ergatterte Little Nightmares II mit seinen gruseligen Schauplätzen, während sich It Takes Two mit der unwiderstehlichen Ästhetik von kleinen Wesen in einer großen Welt den dritten Platz sicherte.

Best Soundtrack  

Marvel’s Guardians of the Galaxy

Die ansteckende Überschwänglichkeit von Marvel’s Guardians of the Galaxy basiert auf weit mehr als knackigen Dialogen und atemberaubenden außerirdischen Welten. Eidos-Montréal hat einfach alles, was in der Musikwelt der 1980er Jahre Rang und Namen hatte, auf die Playlist gepackt und verleiht damit der Begeisterung, die in ihrem Gameplay zu finden ist, auch musikalisch Ausdruck. Als wäre das nicht schon genug, erschuf das Studio auch noch eine fiktive 80er-Jahre-Metalband, die selbst eingefleischte Metalheads überzeugt. Hinzu kommt ein mitreißender, abenteuerlicher Soundtrack, den man nur als Ohrenschmaus bezeichnen kann.

Best Multiplayer Experience 

It Takes Two

Eine bewegende Geschichte über Scheidung und Versöhnung, ein besserwisserisches, sprechendes Buch und eine Armee militanter Eichhörnchen sind nur einige der Highlights, die euch in It Takes Two erwarten. Sie alle stehen jedoch im Schatten eines unglaublichen Gameplays. Das genreübergreifende Adventure von Hazelight Studios ist von Grund auf für zwei Spieler im Co-op-Modus ausgelegt. Ob ihr also Nägel in die Wände schießt, an denen sich eurer Partner langhangeln kann, die Zeit zurückdreht, um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren, oder auf Fröschen gemeinsam durch den Garten reitet – bei diesem lustigen Abenteuer habt ihr immer einen treuen Freund an der Seite. Schon jetzt ein Multiplayer-Klassiker!

Best Sports Game 

FIFA 22

EA versprach Spielern mit FIFA 22 ein echtes Fußballerlebnis der nächsten Generation und hat genau das geliefert. Die HyperMotion-Technologie bietet euch ein authentischeres und flüssigeres Fußballerlebnis und 3D-Audio lässt euch noch tiefer in die Spielatmosphäre eintauchen. Hinzu kommen das haptische Feedback und die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers, die euch direkt auf den Platz holen. Stürzt euch mit FIFA in das bisher lebensechteste Fußballerlebnis von EA.

Best Accessibility Features     

Ghost of Tsushima Director’s Cut

Neben den zahlreichen anderen Updates für den Director’s Cut von Ghost of Tsushima hat Sucker Punch auch die Barrierefreiheit des Spiels erheblich verbessert. Vier neue voreingestellte Steuerungslayouts, größere Text- und Untertitelgrößen, die Möglichkeit, Gegner fest anzuvisieren, und die direktionale Haptik des DualSense-Controllers für den leitenden Wind machen das atemberaubende Abenteuer mehr Spielern als je zuvor zugänglich.

Best Use of DualSense

Ratchet & Clank: Rift Apart

Nur wenige Gameplay-Features verwandeln den DualSense Wireless-Controller in ein echtes kreatives Werkzeug. Für Fans der Ratchet & Clank-Serie ist es kaum überraschend, dass Rift Apart die Haptik und adaptiven Trigger des Controllers perfekt in Szene setzt. Der Unterschied ist deutlich spürbar, egal, ob ihr die bescheidene Salvenpistole abfeuert oder die verheerende Verwüstung des Negatronbeschleunigers entfesselt. Insomniac Games geht noch einen Schritt weiter und bietet Spielern zusätzliche Feinheiten, je nachdem, wie weit sie den adaptiven R2-Trigger drücken (z. B. 50 %, um die Flugbahn anzuzeigen, und voll durchdrücken, um zu feuern). Vom mitreißenden Gameplay bis hin zur besseren Kontrolle – wer den Controller in den Händen hält, weiß, warum dieses Spiel gewonnen hat.

Best Graphical Showcase

Ratchet & Clank: Rift Apart

Den Fans zufolge hat Insomniac Games in Sachen Ästhetik eine Punktlandung hingelegt und nimmt daher dieses Jahr sowohl in der Kategorie „Best Art Direction“ als auch in der Kategorie „Best Graphical Showcase“ den Titel mit nach Hause. Im Foto-Modus von Ratchet & Clank: Rift Apart bekommt ihr die Liebe zum Detail des Studios zu spüren, wenn ihr die feinen Lombax-Härchen auf Ratchets unglaublichem Gesicht oder die Textur seiner kleinen braunen Nase bestaunt. Außerdem bilden spektakuläre visuelle Effekte und die Beleuchtung eine perfekte Bühne für die innovativen Waffen des Spiels. Kaum jemand wird vergessen, wie sie den Formschnitt-Sprinkler zum ersten Mal auf einen gewaltigen Boss abgefeuert haben und wie ihnen dann vor Staunen die Kinnlade herunter fiel, als er plötzlich über und über von kleinen Blättern bedeckt wurde. All diese Elemente vereinen sich zu einer herrlich hypnotisierenden Optik.

Best Re-Release 

Ghost of Tsushima Director’s Cut

Der Director’s Cut von Ghost of Tsushima ist mehr als ein gewöhnlicher Re-Release. Das großartige Abenteuer von Sucker Punch kehrt mit einem brandneuen Story-Kapitel, einer völlig neuen Insel zum Erkunden und Updates für die aufrührerischen Multiplayer-Legenden zurück. Hinzu kommen neue DualSense-Funktionen, superschnelle Ladezeiten, 3D-Audio sowie Auflösungs- und Bildfrequenzoptionen, die nur die PS5 ermöglicht. Ghost of Tsushima war ohnehin schon ein atemberaubendes Erlebnis, aber die Veränderungen des Director’s Cut eröffnen euch eine ganz neue Spieldimension.

Independent Game of the Year  

Kena: Bridge of Spirits

In dieser Kategorie war das Rennen besonders knapp. Bis zum Ende der Abstimmung kämpften zwei Spiele vehement um den Titel. Am Ende schnappte sich Kena: Bridge of Spirits Platin, während Hades wohlverdient Gold einstrich. Mit Doki Doki Literature Club Plus! und Disco Elysium auf dem Silber- bzw. Bronze-Rang präsentierte sich die Kategorie besonders hochkarätig und vielseitig. Das zeugt von einem hervorragenden Jahr für Independent-Studios.

PS VR Game of the Year

Hitman 3

Der Abstecher von Agent 47 in die Welt von PS VR kam bei den Fans gut an: Hitman 3 führte das Feld in dieser Kategorie deutlich an. Spieler können sich in der speziell an die Plattform angepasste Version von IO Interactive auf detaillierte Sandboxes mit einem innovativen Attentäter-Arsenal freuen. Und als unerwarteter Bonus werden auch die ersten beiden Spiele in VR unterstützt. 

PS4 Game of the Year

Resident Evil Village

Ein befriedigendes Schießgefühl, unvergessliche Begegnungen und jede Menge Wendungen. An Capcoms Fortsetzung der Geschichte von Ethan Winters gab es viel zu loben. Ganz zu schweigen von dem mutigen Ansatz des Studios, bei dem es vier unterschiedliche Horror-Subgenres (eines für jeden der vier Lords, die euch begegnen) zu einer zusammenhängenden Welt vereint. Als würdiger Teil der Resident Evil-Reihe lehrt Village wirklich jeden das Fürchten.

PS5 Game of the Year

Ratchet & Clank: Rift Apart

Die Rückkehr von Ratchet & Clank zelebrierte nicht nur das beliebte Duo, sondern auch die bahnbrechende Technologie unter der Haube der PS5 sowie die immersiven Funktionen des DualSense-Controllers. Dieses spannende Abenteuer, in dem ihr wild von Dimension zu Dimension und Planet zu Planet springt, steckt voller aufregender und zunehmend kreativer Kämpfe (Risse und Formschnittsprinkler FTW!), Jump-and-Run-Herausforderungen, Minispiele und mehr. Und natürlich konnten wir erstmals Rivet und Kit kennenlernen, die sich schnell zu kultigen PlayStation-Charakteren entwickelt haben.

Studio of the Year 

Insomniac Games

In Anbetracht der superheldenhaften Leistung Ende letzten Jahres hätte sich Insomniac ein paar ruhige Monate verdient. Stattdessen verzichtete das Studio auf Verschnaufpausen und läutete 2021 nicht nur direkt mit einem Showcase-Titel für PS5 ein, nämlich Ratchet & Clank: Rift Apart, sondern rundete seine Erfolge des Jahres auch mit einer Vorschau auf seine superheldenhafte Zukunft ab. Es ist also kein Wunder, dass Insomniac sich den Titel als „Studio of the Year“ sichern konnte.

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