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Ein genauer Blick auf einen der größten Bosse aus Trials of Mana

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Duncan Heaney, Web Content Editor


Das Action-RPG Trials of Mana erscheint am 24. April. Euch ist das vielleicht entgangen, aber das Spiel ist ein vollständiges Remake eines klassischen Rollenspiels von 1995, das ursprünglich nur in Japan erschien – Seiken Densetsu 3.

Das Spiel bringt neue Ideen mit, zeigt aber auch großen Respekt vor dem 16-Bit-Klassiker – und ein Kampf bringt das perfekt zur Geltung: der Kampf gegen den Boss Fiegmund, den Wasser-Benevodoner.

Das ist Fiegmund – seht nur, wie groß er geworden ist

In Trials of Mana muss sich eure Gruppe tapferer Gefährten acht mächtigen Bestien stellen, die Benevodoner genannt werden.

Diese Kreaturen mit purer, zerstörerischer Kraft haben die Welt schon früher einmal an den Rand des Chaos gebracht. Sie sind also kein willkommener Anblick. In den Labyrinthhöhlen der Frostbeulen-Felder lauert ein besonders fieses Exemplar – Fiegmund.

So sah Fiegmund 1995 aus:

So sieht Fiegmund jetzt aus:

Welche Fortschritte die Grafik in 25 Jahren gemacht hat!

Natürlich schadet es nicht, dass Fiegmund auch so schon immer großartig aussah. Das ursprüngliche Trials of Mana hatte ein paar erstklassige Sprites, die dem Team hervorragend als Referenz für die Neuauflage dieses Furcht einflößenden Gegners diente. Ihr könnt sehen, wie die neue Version alle wesentlichen Elemente einfängt, von den rasiermesserscharfen Zähnen bis hin zu den unheimlich stacheligen Beinen.

Es ist jedoch keine simple Angelegenheit, einen 2D-Sprite in ein 3D-Modell zu verwandeln. In dieser Konzeptgrafik sehen wir, wie das Team alles genau visualisieren musste, zum Beispiel wie der Körper des Monsters aussehen müsste oder Details wie die Sohlen der Füße!

Neuinterpretation eines Bosskampfs

Natürlich reicht es nicht, Fiegmund einfach nur besser aussehen zu lassen – er muss auch im Kampf viel komplexer werden.

Damals, in der grauen Vorzeit der 90er, sprang Fiegmund ständig auf dem Schlachtfeld umher (mit erstaunlicher Grazie für ein so gigantisches Wesen). Hier war es entscheidend, jede Möglichkeit zu nutzen, um ihm Schaden zuzufügen, bevor der brutale Benevodoner sich außer Reichweite begeben konnte.

Das ist auch in der neuen Version noch so, dieses Mal kommen aber ein paar neue Erschwernisse hinzu. Anders als im Original hat Fiegmund drei Dimensionen, aus denen heraus er agieren kann – und die weiß er auch zu nutzen. Er springt an die Decke und zu den Seiten des Kampfbereichs, wo die meisten Angriffe des Teams ihn nicht erreichen.

Er hat außerdem noch ein paar neue Tricks auf Lager – mächtige Eiszapfen, die von der Decke fallen, und schmerzhafte Eisangriffe.

Das zeigt auf hervorragende Weise, wie die Entwickler Elemente des ursprünglichen Trials of Mana für die heutige Zeit neu interpretiert haben. Im Kern ist es das Original, aber die Ausführung ist frisch und aufregend.

Dieser grüne Gegner ist nicht zu unterschätzen

Gehen wir nun einige der Taktiken durch, die ihr im Spiel einsetzen müsst.

Dieser eisige Gegner verfügt über zahlreiche mächtige Angriffe, doch der mit Abstand tödlichste ist Frozen Crack (Eisspalte).

Fiegmund schwebt hoch über der Gefahrenzone und lässt einige mächtige Eiszapfen auf das Schlachtfeld regnen. Sagen wir es mal so: Wenn ihr ihnen nicht rechtzeitig ausweichen könnt … solltet ihr am besten Heilungsgegenstände zur Hand haben (wobei das Team zumindest keine Schwierigkeiten haben sollte, einen Eisbeutel zum Kühlen der Wunden zu finden).

Eure oberste Priorität sollte es sein, mit diesen Eiszapfen fertigzuwerden – und dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. In dem Video sehen wir beispielsweise, wie Kevin sie als Ice Removal Specialist (Eis-Entfernungsspezialist) mit purer Kraft auseinandernimmt, bevor Fiegmund seinen fiesen Angriff starten kann.

Aber das ist nur eine Methode. In Trials of Mana seid ihr sehr flexibel in der Entwicklung eurer Gruppe. So könnt ihr beispielsweise verschiedene Klassen für die Charaktere wählen, wodurch sie im Kampf unterschiedliche Rollen übernehmen.

Neben dem verbesserten Level-System gibt es auch eine brandneue Funktion, die eigens für diese Version von Trials of Mana entwickelt wurde: Fähigkeiten. Nach jedem Kampf verdient ihr Training Points (Trainingspunkte), die für verschiedene Aufwertungen eurer Charaktere wie einen HP-Boost oder erhöhte Stärke ausgegeben werden können.

Kevin ist in unserem Spiel als sehr mächtiger Kämpfer an vorderster Front konzipiert, aber ihr könnt ihn auch ganz anders einsetzen (sofern er überhaupt in eurer Gruppe ist).

Wenn ihr zum Beispiel Charaktere mit weniger Stärke oder niedrigerem Level eingesetzt habt, könnt ihr das Taktik-System des Spiels so anpassen, dass eure Gruppe dasselbe Ziel angreift wie ihr selbst. Mit vereinten Kräften sollte es eurem Team gelingen, diese Eiszapfen binnen weniger Sekunden zerspringen zu lassen.

Ihr könnt noch weitere Strategien einsetzen – aber welche das sind, dürft ihr selbst herausfinden, wenn das Spiel veröffentlicht wurde!

Nachdem die Eiszapfen auf Eis gelegt wurden, sinkt Fiegmund zu Boden. Nun liegt er auf dem Rücken und schlägt verzweifelt um sich. Fast könnte das Biest einem leidtun – bis einem wieder einfällt, dass es sich um ein böses Wesen mit extrem zerstörerischen Kräften handelt.

Trotzdem ist es verwundbar. Die Gruppe hat nun ein kleines Zeitfenster, um mit ihren starken Fähigkeiten und Zauberkräften schweren Schaden zu verursachen. Indem die Mitglieder ihre Angriffe aufeinander abstimmen, gelingt es dem Team, Fiegmund in die Luft zu jagen.

Wann erscheint Trials of Mana?

Hiermit haben wir euch nur einen flüchtigen Blick auf einen der brillanten Bosse in Trials of Mana gewährt. Hoffentlich könnt ihr euch selbst davon überzeugen, wie liebevoll das Spiel dem Original nachempfunden wurde – und wie die neuen Mechaniken und Moves die Kämpfe noch dramatischer machen. Diese Mischung aus Konzepten der klassischen Mana-Serie und neuen Ideen bildet das Herzstück des gesamten Spiels.

Ihr könnt euch ab dem 24. April 2020 selbst ein Bild davon machen, wenn Trials of Mana auf PS4 erscheint.

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