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Wie es sich anfühlt, God of War zu spielen

Sid Shuman, Director – Social Media, SIEA


Wir hatten die Gelegenheit, die ehrgeizige Neuinterpretation des Klassikers von den Santa Monica Studios ausgiebig zu testen. Jetzt wissen wir, dass sich das neue God of War ebenso gut spielt, wie es aussieht.

ERSCHEINT 20. April 2018

Das neue God of War überrollt einen wie ein Güterzug – mit knallharten Kampfsequenzen, die jeden Skeptiker überzeugen werden. Doch unter seiner gestählten, einschüchternden Oberfläche schlägt ein pulsierendes Herz.

Wenn das, was ich gespielt habe, stellvertretend für das gesamte Spiel ist, wird God of War in diesem April einschlagen wie ein Asteroid. Es wird die alte Zeitrechnung ausradieren und die neue triumphal einläuten.

Die alten Titel waren erbitterte Kampfspiele im Arcade-Stil – bei diesem God of War ist die Kampfchoreographie sehr viel methodischer und durchdachter.

Mir ist sofort die neue Steuerung aufgefallen, die eher an Bloodborne erinnert als an die alten Teile der Reihe. R1 und R2 sind die Angriffstasten – und mit der freien Dual-Stick-Kamerasteuerung fühlt sich die Action gefährlicher und unmittelbarer an.

Eine Sache hat sich nicht geändert: Kratos schlägt ordentlich zu. Die Leviathanaxt ist seine neue Waffe der Wahl und sie wird die Verbannungsklingen schnell in Vergessenheit geraten lassen. Drückt R2, um kleinere Gegner in die Luft zu schleudern. Durch Antippen von R1 schlagt ihr mit schnellen Hiebangriffen auf eure Gegner ein. Natürlich könnt ihr diese Angriffe auch miteinander kombinieren, um Feinde in der Luft zu jonglieren. Fans der Reihe wird dieser Teil sehr vertraut vorkommen.

Aber es wird noch besser. Haltet L2 gedrückt, um Kratos ausholen und seine mächtige Axt schleudern zu lassen. Werft sie auf einen kleineren Gegner, um ihn für ein paar Sekunden zu Boden zu schleudern – genug Zeit, um eine andere Kreatur anzugreifen, die möglicherweise eine unmittelbarere Bedrohung darstellt.

Während dieser Zeit könnt ihr euch auf Kratos’ schädelbrechende Schläge mit der bloßen Faust verlassen, die eure Gegner ins Taumeln bringen können, sodass ihr sie mit R3 sofort ausschalten könnt.

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Dann könnt ihr die Axt durch Drücken der Quadrat-Taste à la Thor zurückrufen und auf ihrem Weg zurück in Kratos’ Hand zerschlägt sie alles, was ihr in die Quere kommt. Dieses Grundmuster – Werfen, Kämpfen, Zurückrufen – ist höchst befriedigend, lässt den Kampf ganz natürlich auf- und abbranden und gibt euch so Raum zum Nachdenken.

In Kombination mit einem Schild, der eingehende Angriffe abblocken und parieren kann, sowie mächtigen, neuen Runenmagie-Fähigkeiten verleiht es diesem God of War mehr Tiefgang und Komplexität. Der Kampf ist auf eine Weise brutal, die es Veteranen der Serie in den Fingern jucken lassen wird, doch der umfangreiche strategische Kern wird auch Fans von Spielen wie Bloodborne und Dark Souls in seinen Bann ziehen.

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Wenn ihr so richtig austeilen wollt, könnt ihr Kratos mit Spartas Rage (L3 + R3) in einen Berserker-Modus versetzen, in dem er mit wirbelnden Fäusten und Füßen auf seine Gegner zustürmt.

Ich bin überrascht, wie gut mir der Kampf mit den bloßen Fäusten gefallen hat. Er fühlt sich so befriedigend und knackig an, dass ich ihn so oft wie möglich eingesetzt, mich auf Gegner gestürzt und diese kurz und klein geprügelt habe.

Dann ist da noch Kratos’ Sohn Atreus. Atreus ist weit davon entfernt, nur eine Last zu sein – vielmehr ist er eine Erweiterung von Kratos, die sich am Rande der Kämpfe bewegt und gegnerische Positionen ausruft. Ihr könnt euch jederzeit auf einen Gegner fokussieren und die Quadrat-Taste antippen, um Atreus einen mächtigen Pfeil abfeuern zu lassen – dies ist besonders wichtig, um bestimmte Gegner zu betäuben, die Kratos’ Angriffen ausweichen können.

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Die RPG-Seite des Spiels ist sehr viel umfangreicher als zuvor und bietet Ausrüstung, Werteverbesserungen, diverse Waffenanpassungen und Kampffähigkeiten-Bäume. Die Santa Monica Studios haben mir bestätigt, dass die Spieler während des Spiels nicht jede Fähigkeit und jeden Wert bis zum Maximum ausbauen können. Es lohnt sich also, sich auf etwas zu spezialisieren – Verteidigung, Distanzwaffen, Runenmagie usw. – und mit Bedacht zu investieren.

Auf der technischen Seite sieht God of War bestechend aus. Auf PS4 Pro mit einem 4K-Fernseher sind die Texturen beeindruckend detailliert und auch Kratos wurde hypergenau ausgestaltet. Wer genau hinsieht, erhascht unter seiner zerschlissenen Lederrüstung kurze Blicke auf sein klassisches Outfit.

Alles in allem hatte ich nach dem Spielen von God of War das gleiche Gefühl wie nach dem ersten Spielen von The Last of Us. Eigentlich nur: „Wann kann ich weiterspielen?”

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