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Seid ihr mutig genug für Little Nightmares 2?

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Manchmal ist die Realität schlimmer als jeder Alptraum. Dieses Gefühl hat zumindest Protagonist Mono, der versucht, sich in Little Nightmares 2 vor der Welt zu verstecken. Sein wahres Gesicht kennen wir nicht, denn er hüllt es in eine Papiertüte mit aufgemalten Augen, ganz nach dem Motto: “Ich seh’ dich nicht, du siehst mich nicht!”. Der kleine Junge hat Angst, Angst vor all den Menschen, die ihm Böses wollen. 

Realitätsflucht.

Allein auf der Welt, mit einer Papiertüte über dem Kopf, wird alles nur noch schlimmer: Die Welt um Mono herum verändert sich, wirkt verzerrt und wie aus einem Albtraum. Die Ursache dafür ist vermutlich der Signalturm, dessen Wellen alles um ihn herum verändern. Auf der Suche nach einer Lösung trifft Mono auf das Mädchen Six, das viele von euch sicher noch aus dem ersten Teil kennen. In Little Nightmares war sie die protagonistin, die aus dem Schlund entkommen musste. Die beiden Kinder beschließen, ihre Reise gemeinsam fortzusetzen.

Die beiden landen nach ein paar Stunden Spielzeit in einem Horror-Krankenhaus, das vor lauter Puppenhänden, verstümmelten Personen und Leichen nur so wimmelt. Hier ist nie klar: Was ist lebendig und was nur eine Puppe? Und es kommt noch schlimmer: Welche Puppen sind lebendig? Wiegt euch niemals zu sehr in Sicherheit, denn hinter der nächsten Ecke könnte das Grauen lauern. Seid ihr schon mal vor einer Hand weggelaufen, die euch wie eine Tarantel attackiert? In diesem Sequel habt ihr die Möglichkeit dazu. Da Mono ziemlich klein ist, kann er kaum eine Waffe halten oder sich anderweitig wehren. Am Besten, ihr weicht aus, rennt weg und schnappt euch ein Herumliegendes Werkzeug, um dem Angreifer den gar auszumachen. In unserer kurzen Anspiel-Session war das die einzige Gelegenheit, tatsächlich mit einer Waffe zu kämpfen.

Lebendige Puppen.

Während der Erkundung des Horror-Krankenhauses stolpern wir mit Mono von einem Raum in den nächsten und treffen auf zahlreiche Kreaturen. Im sanften Licht der Deckenbeleuchtung scheinen sie leblos und starr, doch sobald die Dunkelheit regiert, erwachen die puppenähnlichen Kreaturen zum Leben und attackieren euch. Ein Kampf ist völlig aussichtslos, also nehmt die Beine in die Hand! In einigen Situationen könnt ihr auch versuchen, die Kreaturen wieder ins rechte Licht zu rücken und sie so zum Erstarren zwingen. Das macht ihr am Besten mit der Taschenlampe, die euch in so manch dunklen Raum gute Dienste erweist. Aber werdet bloß nicht leichtsinnig, denn schon im nächsten Raum könnte der nächste Albtraum warten.

Kommt ihr an einer Stelle nicht weiter, seht euch in der Umgebung um: Welche Gegenstände lassen sich trotz der geringen Körpergröße von Mono bewegen? Hier und ist auch Six eine hilfreiche Freundin: Sie bietet Räuberleiter für schwer zu erreichende Stellen an und  trägt eigenständig Items von A nach B, die gerade benötigt werden. Wir wissen nicht, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Kindern noch entwickeln wird, aber lasst euch gesagt sein:

SIx.

Mit Six stimmt etwas nicht. Kaum haben wir sie ein paar Minuten allein gelassen, spielt sie in der Dunkelheit mit einer Puppenhand und bricht ihr die Finger in schmerzhaft aussehende Positionen. Hoffentlich blüht das nicht auch Mono..

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