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Modern Warfare: Special Ops – Mit Plan & Ziel zum Erfolg in den Missionen

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Fabian Robbe


Wie es bei der jährlichen Veröffentlichung von Call of Duty üblich geworden ist, verteilt der diesjährige Modern Warfare-Reboot von Infinity Ward sein Gameplay auf mehrere Kernpunkte. Neben der Story-Kampagne und dem kompetitiven Multiplayer Modus haben die Spieler auch Zugang zu einer robusten kooperativen Multiplayer-Erfahrung namens Special Ops (ein wiederkehrendes Feature aus der ursprünglichen Modern Warfare-Trilogie).

Das Reboot von Modern Warfare versetzt ein Team von vier Spielern in verschiedene kooperative Szenarien, in denen sie einzigartige Karten erforschen, spezifische Ziele erfüllen und natürlich Horden von feindlichen KI-Kämpfern abwehren müssen. In diesem Guide zeigen wir euch die Feinheiten des Koop Modus. Wenn ihr bereits ein Fan von Modern Warfare seid, können sich bestimmte Aspekte des kooperativen Mehrspieler sehr vertraut anfühlen.

Drei Koop-Modi stehen zur Verfügung

Koop ist in separate Spiel-Erfahrungen unterteilt: Öffentliche Spiele, Überleben und klassische Special Ops. Public Matches bestehen aus mittlerweile acht verschiedenen “Operationen”, die die Story des Modern Warfare-Reboot erweitern und alle dem gleichen allgemeinen Format folgen, bei dem der Vier-Spieler-Trupp auf eine offene Karte gesetzt wird, auf der er umherreisen, Ziele erreichen und umherziehende KI-Gegner abwehren muss.

Public Match-Spieler können dieselben Waffen und benutzerdefinierten Klassen verwenden, die sie auch im kompetitiven Mehrspielermodus verwenden, und sie erhalten sogar Profil- als auch Waffen-EP, wenn auch mit einer viel langsameren Rate als in kompetitiven Matches.

Wie der Name schon sagt, ist “Überleben” in vielerlei Hinsicht das Gegenteil der Public Szenarios. Anstatt eine offene Landschaft zu erkunden, verkriechen sich die Spieler in einer viel kleineren Karte, wo KI-Gegner in Wellen direkt zu ihnen kommen. Das einzige Ziel ist es, so lange wie möglich gegen immer schwieriger werdende Feind-Wellen zu bestehen.

“Überleben” ist auch insofern einzigartig, als es eine “Cash-Sammel”-Mechanik verwendet, bei der die Spieler für jeden Feind, den sie töten und wellenartig erledigen, Geld erhalten. Alle Survival-Spieler beginnen mit einer einfachen Pistole und müssen entweder Waffen von besiegten Feinden plündern oder Waffen, Ausrüstung und Abschussserien mit dem verdienten Geld kaufen.

Das bedeutet leider auch, dass Survival-Spieler, anders als bei den öffentlichen Spielen, ihre benutzerdefinierten Multiplayer-Loadouts nicht verwenden können, obwohl sie im Laufe des Spiels immer noch XP erhalten.

Zu guter Letzt ist “Klassische Spezialeinheit” die wahrscheinlich vertrauteste Koop-Variante für Fans. Unter anderem müsst ihr in einer Mission namens ‘Geleitschutz’ nach einem Helikopterabsturz verzweifelt versuchen am Leben zu bleiben bis das Evakuierungs-Team eintrifft.

Anders als im Survival-Modus gibt es also einen bestimmten Endpunkt, den die Spieler erreichen können. Auch hier beginnen die Spieler die Mission nur mit einer Standardpistole und es gibt keine Mechanismen zum Sammeln von Bargeld wie in “Überleben”. Stattdessen können die Spieler Waffen und Ausrüstung finden, die in dem Gebiet, das sie verteidigen, verstreut sind, und nach jeder Welle wirft ein Versorgungsflugzeug mehrere Ausrüstungsgüter ab, die die Spieler nach Belieben einsammeln und benutzen können.

Ausstattung und Rollen

Abgesehen von dem offensichtlichen Unterschied zwischen dem Kampf gegen tatsächliche Spieler und dem Kampf gegen KI-Gegner, unterscheidet sich Special Ops am meisten von einem kompetitiven Mehrspieler-Modus durch die Rollen- und Munitionssysteme.

Während Special Ops-Spieler die gleichen Waffen und benutzerdefinierten Klassen aus dem Multiplayer-Modus verwenden können, kommt nicht das gleiche Abschussserien-System zum Tragen. Ausstattungen sind im Grunde genommen die Special Ops Version von Killstreaks, bei der die Spieler drei spezifische Gadgets auf einmal ausrüsten können.

Vieles davon düfte euch allerdings bekannt vorkommen: UAVs, Geschütze und sogar übermächtige Waffen wie ein Juggernaut-Anzug oder ein Kampfhubschrauber lassen sich durch das Erspielen von Credits nacheinander freischalten. Credits erhaltet ihr, indem ihr KI-Gegner tötet, Ziele erreicht und andere unterstützende Aktionen wie das Wiederbeleben von Teamkollegen durchführt. Stärkere Ausstattung kostet natürlich mehr Punkte.

Die Rollen sind derweil im Koop-Modus der Spezialeinheiten völlig einzigartig. Jeder Special Ops-Spieler kann sich mit einer von sechs verschiedenen Rollen ausstatten. Von diesen sechs sind die ersten vier standardmäßig freigeschaltet. Jede Rolle hat eine aktive und passive Fähigkeit:

Schwer

  • Aktiv: Gewährt dem gesamten Team schwere Panzerung
  • Passiv: Doppelte Munitionskapazität für alle Werfer

Aufklärung

  • Aktiv: Pilot einer Drohne, die nahe gelegene Feinde markieren kann.
  • Passiv: Deutlich reduzierter Rückstoß bei allen Waffen

Sprengkommando

  • Aktiv: Ein maßgefertigter Granatwerfer, der Thermitgeschosse abfeuert.
  • Passiv: Besiegte Feinde können Granatwerfer abwerfen

Sanitäter

  • Aktiv: Sofortige Wiederbelebung aller niedergeschlagenen Teamkollegen, egal wo ihr euch befindet (ihr könnt diese Fähigkeit nicht benutzen, wenn ihr selbst down seid)
  • Passiv: Teamkollegen viel schneller wiederbeleben

Angriff

  • Aktiv: Gib deinem ganzen Team Hochleistungs-Munition, die zusätzlichen Schaden verursacht.
  • Passiv: Ihr ladet alle Waffen viel schneller nach

Ingenieur

  • Aktiv: Steuert eine EMP-Drohne, die feindliche Geräte und Fahrzeuge aus der Ferne außer Gefecht setzen kann.
  • Passiv: Eure Waffen verursachen zusätzlichen Schaden an gepanzerten Zielen und Fahrzeugen des Gegners.

Jede aktive Fähigkeit muss, ähnlich wie Feldauftrüstungen, aufgeladen werden, bevor sie benutzt werden kann. Solltet ihr in einer Truppe aus Freunden spielen, geht sicher, dass sich eure Rollen ergänzen. Vor allem Sanitäter und Angriff haben sich bei unserem Test gegen Feindeshorden und Juggernauts als wertvoll erwiesen.

Agile Klassen sind entscheidend

Die Rollen eures Trupps geben die Grundausrichtung vor. Wie jedoch bei allen anderen Mulitplayer-Modi von Modern Warfare kann ein durchdachtes Zusammenspiel der richtigen Klassen ein Schlüssel zum Erfolg sein. Schaut euch hierzu gerne unsere Guides zum Klasseneditor in Modern Warfare an.

Seid ihr in Public Matches mit unbekannten Online-Spielern zusammen unterwegs, könnt ihr natürlich nicht darauf vertrauen, dass sich eine perfekte Synergie ergibt. Deshalb legen wir euch eine ausgeglichene M4A1-Klasse ans Herz, die dank Hybrid-Visier auf jeglicher Distanz, und mithilfe des Einsatzschildes auch gegen aggressive Juggernauts zum Allrounder wird.

Vor allem beim Sichern und Halten von Gebieten lässt euch das Einsatzschild länger und erfolgreicher bestehen. Gleichzeitig zieht ihr gegnerisches Feuer auf euch und ermöglicht es den Teamkollegen Feind um Feind auszuschalten. Die Stim-Spritze bringt euch nach schweren Treffern wieder auf die Beine.

Soweit also zum Special Ops Modus. Wir hoffen ihr könnt, wie immer, unsere Ratschläge zu eurem Vorteil nutzen auch in diesem Modus die Lobbys dominieren und werdet in Zukunft von euren Freunden und Mitspielern nur noch mit “Special Agent Commander” angesprochen. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und Spaß in Call of Duty: Modern Warfare.

So werdet ihr zum Profi in Call of Duty: Modern Warfare

Ihr seid neu in der Onlinewelt von Modern Warfare, oder wollt euren Gegnern einen Schritt voraus sein? Dann werden euch unsere wöchentliche Tutorial-Serie bestimmt weiterhelfen:

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