Inspirationen und PS5-Features von Milky Way Prince – The Vampire Star

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Hi, ich bin Lorenzo Redaelli und ich würde euch gerne mehr darüber erzählen, wie wir Milky Way Prince – The Vampire Star zur PlayStation gebracht haben und insbesondere, welche exklusiven PS5-Features uns ermöglichten, das Erlebnis noch besser zu machen. Ich werde euch auch ein bisschen über meine Inspirationen für das Spiel und sein Aussehen erzählen!

Die Beziehung der beiden Protagonisten, Sune und Nuki, geschieht oft über ihre Telefone. In der nativen PS5-Version nutzen wir die Controller-Lautsprecher und das haptische Feedback, um Vibrationen und Sprachnachrichten richtig rüberzubringen. Wir benutzen auch haptisches Feedback, um die Darstellung von Nukis Emotionen in den Szenen zu verstärken. Und zusätzlich kann ich euch endlich die Zeichnungen in ihrer ursprünglichen Auflösung und ohne Kompromisse zeigen, weil das Spiel konstant 120 fps erreicht, was ihr an den subtilen Kamerabewegungen und -übergängen erkennen könnt.

Was meine Inspiration betrifft kann ich direkt auf den japanschen Animationsregisseur Kunihiko Ikuhara verweisen, einen Meister des symbolischen Geschichtenerzählens, der unglaublich begabt darin ist, komplizierte und manchmal nicht mit Worten ausdrückbare Konzepte einfach darzustellen. Seine Serie Mawaru Penguindrum war meine wichtigste Quelle: die Settings im Spiel sind aus der essenziellen und minimalistischen Szenographie von Robert Wilson inpsiriert und von den verrauchten und dekadenten Atmosphären von Regisseur Bernardo Bertolucci. Für das Charakterdesign habe ich mich mit Masaaki Yuasas superflachem und verzerrtem Stil beschäftigt sowie Suerhiro Maruos Plastiken bzw. neoklassischen Posen.

Ich habe beschlossen, dass die Musik den einzigen akustischen Hinweis zu Stimmung, Atmosphäre und Charakterentwicklung geben soll. In Milky Way Prince ist Musik so bedeutsam wie Stille, wenn die verbale Kommunikation der Charaktere langsam verschwindet und es immer schwieriger wird, eine Lösung für Probleme zu finden. Dabei wollte ich eine Hommage an Michelangelo Antonionis Filme über Nichtkommunizierbarkeit ausdrücken. Der Soundtrack ist inspiriert von der Retroästhetik von Künstlerinnen wie Lana Del Rey und den Arctic Monkey sowie der evokativen Noir-Atmosphäre von Angelo Badalamenti.

Ich freue mich sehr darauf zu hören, was ihr über Milky Way Prince denkt und ich hoffe, das es euch berühren wird und lange nach dem Spiel noch bei euch bleibt.

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