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Empfehlung der Redaktion: Final Fantasy VII Remake trägt seinen Namen zu Recht

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Justin Massongill, SIEA Social Media Specialist:


Final Fantasy VII ist ein wichtiges Spiel. Nicht nur für Millionen Gamer, deren Leben es in den letzten zwei Jahrzehnten berührt hat, sondern auch für Square Enix – FF7 ist das mit Abstand bekannteste Spiel des führenden JRPG-Studios.

Es scheint also erst einmal eine unlösbare Aufgabe zu sein, alles auf Anfang zu setzen und diese zeitlose Geschichte mit einem komplett neuen Spiel für moderne Hardware neu zu erzählen. Die Technik des Originals aus dem Jahr 1997 mag inzwischen veraltet sein, aber die Gefühle, die wir für unseren ersten Besuch in Midgar hegen, sind mit der Zeit nur stärker geworden. Wie entfacht man diese Liebe neu? Wie erschafft man Final Fantasy VII neu, ohne eine der passioniertesten Gamer-Fangemeinden zu enttäuschen oder gar wütend zu machen?

Allen Widrigkeiten zum Trotz schafft das Remake von Final Fantasy VII dies und noch viel mehr.

Das Spielen von Final Fantasy VII Remake ist ein faszinierendes Erlebnis. Dies ist keine bis ins Detail sklavische Neuerschaffung des Originals mit einem neuen Anstrich. Man hat eher den Eindruck, dass Square Enix das Original als Gerüst verwendet und sich dann gefragt hat: „Was für ein Spiel wäre Final Fantasy VII, wenn es heutzutage entwickelt würde?”

Das heißt aber nicht, dass diese furiose und ehrgeizige Neuversion mein nostalgisches Herz kalt lässt – es findet genau die richtige Balance zwischen Alt und Neu und beschwört auf beeindruckende Weise seine legendären Vorgänger, während es gleichzeitig eingefleischte Fans mit cleveren Wendungen und komplett neuen Sequenzen überrascht.

Die Musik in Remake ist ein weiteres Highlight (unter Umständen habe ich … ähm … den Soundtrack mit sieben Discs bereits vorbestellt). Dies sind nicht nur orchestrierte Versionen der uns bekannten Songs, sondern ausgeklügelte Überarbeitungen von Grund auf, die sowohl das würdigen, was die original Kompositionen so legendär machten, als auch – zu Recht – so viel Selbstvertrauen haben, sich damit gewisse Freiheiten zu erlauben. Das werde ich wohl fürs Erste in meine tägliche Wiedergabeliste aufnehmen.

Und diese Filmsequenzen! In den JRPGs der 32-Bit-Ära – Final Fantasy VII eingeschlossen – waren Filmsequenzen immer eine Art Belohnung, wenn man einen Abschnitt des Spiels abgeschlossen hatte. Ich wartete die ganze Zeit darauf, welche grafischen Highlights die nächste vorgerenderte Szene wohl in petto haben würde. Die Technologie hat sich so weit verbessert, dass die Grenzen zwischen Gameplay und Filmsequenz deutlich mehr verschwimmen, aber Remake hat immer noch einige bombastische Action-Sequenzen im Ärmel.

Und was noch wichtiger ist: Die Filmsequenzen in Remake tragen dieselbe Handschrift und haben dieselbe schräge Energie wie das Original, wodurch ich ständig Verbindungen gezogen habe und für mich dieses Spiel immer noch eindeutig Final Fantasy VII war.

Bei den Fans beliebte Nebenfiguren wie Shinras Turks sind perfekt umgesetzt und werden durch die tadellosen Darstellungen unterstützt, die die unterschiedlichen Persönlichkeiten noch unterstreichen.

Im Kampf verfügen die Charaktere über einzigartige, komplett unterschiedliche Fähigkeiten und Kampfstile, die um die Persönlichkeit des Charakters aufgebaut sind und zeigen, wie dieser Charakter tatsächlich kämpfen würde. Tifas Setup fand ich am spannendsten: Ihre kinetischen, blitzschnellen Schlagwirbel und Tritte ergänzen ihre stärkeren Kommandoangriffe sehr effektiv. Dieser Spielstil wird in den höheren Spielleveln interessant zu beobachten sein, sobald die Spieler das Potenzial des Kampfsystems von Remake vollständig verstanden haben.

Eine besondere Erwähnung verdient Aerith: Wenn man die Quadrat-Taste gedrückt hält, wirbelt sie ihren Stab mit sorgloser Eleganz und kontert geschickt aus sicherer Entfernung Magieangriffe aus großer Distanz.

Es ist wahnsinnig schwer, dieses großartige, ehrgeizige und fast schon unmögliche Projekt zusammenzufassen. Das Wort, das mir in den Sinn kommt, wenn ich versuche, Final Fantasy VII Remake zu beschreiben, ist „spektakulär”. Aber ich meine nicht „spektakulär” im Sinne von „wirklich gut” – ich meine es in seiner ursprünglichen Bedeutung. Dieses Spiel ist auf mehreren Ebenen ein Spektakel.

Final Fantasy VII ist einer der seltenen Vertreter in der Ruhmeshalle der größten Spiele der Gaming-Geschichte, die ein Remake wirklich verdienen, damit eine neue Generation von Spielern diese zeitlose Geschichte erleben können und damit diejenigen von uns, die im Licht des Lebensstroms großgeworden sind, diese Magie noch einmal erleben können. Final Fantasy VII Remake steht stolz an der Seite seines Vorfahren, um die Legende weiterzutragen und die Flamme auch in Zukunft leuchten zu lassen.

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