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Die atemberaubende Welt von The Last of Us Part II

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Mit The Last of Us Part II erscheint am 19. Juni die lang erwartete Fortsetzung des hochemotionalen Endzeitabenteuers „The Last of Us“ von Naughty Dog. Es sind 25 Jahre nach dem Ausbruch der gefährlichen Pilzinfektion vergangen, die aus den Menschen willenlose Monster gemacht haben. Ellie, mittlerweile eine junge Frau von 19 Jahren, und ihr väterlicher Mentor Joel haben eine sichere Zuflucht gefunden und ihr Leben scheint sich langsam zu normalisieren.

Die neue Heimat: Jackson, Wyoming

In dem kleinen Ort Jackson im Bundesstaat Wyoming haben Ellie und Joel eine neue Heimat gefunden. Ellie freundet sich mit Menschen aus der blühenden Gemeinschaft Überlebender an und Joel wird für seine kämpferischen Fähigkeiten geachtet und geschätzt. Es scheint so, als ob es ein normales Leben für die beiden geben könnte, ohne die dauernde Angst vor Infizierten und menschlichen Monstern. Sogar eine zarte Liebesbeziehung für Ellie scheint möglich zu sein. Jackson Hole ist ein bekanntes Skigebiet in den USA, das inmitten der Bergkette Teton Range liegt. Die Entwickler haben die naturbelassene Gegend detailgetreu eingefangen und sorgen für ordentlich Schauwerte, wenn ihr die traumhafte Idylle erkundet.

Wechsel der Jahreszeiten

Schon in „The Last of Us“ dauerte die Reise von Ellie und Joel ein ganzes Jahr und auch in der Fortsetzung erlebt ihr die fantastischen Schauplätze im Wandel der Jahreszeiten. Nehmt euch die Zeit und schaut euch den Anblick der Natur im Winter an, wenn die Berge rund um Jackson schneebedeckt sind.

Oder beobachtet den Sonnenuntergang bei einem Ausritt in den wärmeren Jahreszeiten. Solange euch nicht die Infizierten auflauern, könnt ihr die friedliche Atmosphäre und den tollen Ausblick ganz in Ruhe genießen.

Auf nach Seattle

Wie ihr bestimmt schon wisst, ist für Ellie das friedlichen Leben in Jackson nach einem schrecklichen Vorfall vorbei und sie macht sich auf die Reise in die gut 1400 Km nordwestlich gelegene Großstadt Seattle. Dabei bekommt ihr Gegenden zu sehen, die ihr in „The Last of Us“ nicht bereisen konntet. Einen guten Teil des Spiels werdet ihr dann in der ehemaligen Quarantänezone Seattle verbringen und stoßt neben Horden an Infizierten auch auf gleich zwei weitere Gegner-Fraktionen, die eine tödliche Gefahr darstellen: Die Washingtion Liberation Front (WLF) und die gewaltbereiten Mitglieder der Seraphiten-Sekte.

Die Entwickler von Naughty Dog haben großen Wert auf Realismus und den Widererkennungswert des Stadtbilds von Seattle gelegt, zum Beispiel erkennt ihr schon von weitem das „Great Wheel“, das markante Riesenrad der Stadt.

Die Stadt selber ist 25 Jahre nach der Cordycepts-Infektion deutlich von Verfall betroffen. Trümmer liegen herum, Pflanzen überwuchern teilweise die Betonbauten und Brücken sind eingestürzt. Ihr springt, klettert oder schwingt an Seilen durch das unwegsame Gelände, in den Gebäuden und auf Grasflächen schleicht ihr geduckt, um Feinde nicht auf euch aufmerksam zu machen.

Eine riesige Spielwelt

„The Last of Us Part II“ ist das bislang umfangreichste Spiel von Naughty Dog. Die Welt ist erheblich größer und offener, als es im Vorgänger der Fall war. Um einen Bereich schneller durchqueren zu können, nutzt ihr am besten ein Pferd oder auf überfluteten Straßen ein Motorboot.

Die Spielwelt ist derart riesig, dass ihr durchaus einige Story-Elemente verpassen könnt, wenn ihr euch nicht ganz genau umschaut und jeden Winkel bereist. Es kann also gut sein, dass ihr euch mit einem Freund unterhaltet und dieser einige Erfahrungen mehr oder weniger gemacht hat. Die spannende Geschichte werdet ihr wohl kaum verpassen, aber interessante Details könnten euch vielleicht entgehen, wenn ihr nur durch die Welt hetzt. Und das wäre wirklich schade.

Abwechslungsreiche Schauplätze

Neben den Hochhausschluchten der Großstadt führt euch das Abenteuer noch an viele abwechslungsreiche Schauplätze in und um Seattle. Zum Beispiel einen Abstecher an den bei Touristen beliebten Hafen Pier 57, dem Standort des Riesenrads.

Ihr erkundet die ruhigen Vororte von Seattle, schleicht durch dichte Waldgebiete, in denen euch Infizierte oder Seraphiten jederzeit auflauern können oder unternehmt einen Ausflug in den düsteren Untergrund einer Subway-Station.

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