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Diablo II: Resurrected – Das Controller-Erlebnis

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Nach mehr als zwei Jahrzehnten kehrt die Legende des dunklen Wanderers und seiner dämonischen Bürde zurück in die Gefilde der Menschheit. Blizzard Entertainment lässt das berühmte Rollenspiel wieder auferstehen, das quasi ein Genre definierte. Zum ersten Mal können Spieler, die Diablo II: Resurrected vorbestellen, aus erster Hand die Remastered Version von Diablo II mit Early Access zur Open Beta erleben – jetzt live auf PS5 und PS4.

Diablo IIs Erbe wird nach über 20 Jahren seine Geschichte, die am PC begann, auf neuen Plattformen fortsetzen. Neue Spieler und Veteranen können dieses Kult-Kapitel des Eternal Conflicts jetzt durch die außergewöhnlichen Fähigkeiten der PlayStation-Konsole und des DualShock-4-Controllers der PS4 bzw. dem DualSense Wireless Controller der PS5 ganz neu erleben.

Das klassische Spiel mit Maus und Tastatur auf den Controller zu übertragen war eine der einzigartigen Herausforderungen des Projekts. Um den Gedankenprozess bei der Übertragung von Diablo II auf das Gefühl des PlayStation-Controllers nachvollziehbar zu machen, haben wir Design Director Robert Gallerani eingeladen, um sein Wissen zu teilen.


Als wir die Controller-Steuerung entwickelt haben, haben wir die Arbeit als erstes in einige Kategorien geteilt. Jede davon machte grundlegende Überlegungen aus, die wir bei der gesamten Entwicklung von Diablo II: Resurrected für Konsolenspieler berücksichtigen wollten.

Mit Maus und Tastatur steuern Spieler wie ein “Auge am Himmel”, das den Charakter lenkt und entscheidet, was er tut und wohin er geht, indem sie auf sein Ziel klicken. Wendet ihr eine Fähigkeit auf ein Monster an? Lauft ihr zu einer Kiste und öffnet sie? Öffnet ihr eine Tür? Mit der Maus ist die Steuerung vom Spieler immer ein Klick, der Zielen oder Auswählen bedeuten kann. Das Spiel führt den Charakter dann an den Ort, an dem er die Aktion durchführen kann – es findet den Weg für euch.

Am Controller ist die Steuerung durch den Spieler direkter – auf vielen Ebenen bedeutet das wichtige Veränderungen, aber für unsere Spieler muss alles einfach “funktionieren”.

Diablo II: Resurrected – Das Controller-Erlebnis

Seht euch das Kultintro in der cineastischen remastered Version von Diablo II: Resurrected an

Die Bewegungen anpassen

Am Controller steuert man die Bewegung mit einem analogen Stick – das bedeutet, dass der Spieler – und nicht das Spiel – entscheidet, wo der Charakter langläuft. Das mussten wir erreichen, indem wir die Funktion zur Wegfindung abgeschaltet haben.

Jetzt konnten Spieler aber plötzlich Orte erreichen, an die das Spiel sie nie geführt hätte. Beispielsweise kann ein Spieler versuchen, in eine Wand zu laufen oder sich gegen Kollisionsobjekte zu bewegen. Und es ist einfacher, Angriffen auszuweichen.

Und ihr müsst nicht nur überlegen, wohin ihr geht, sondern auch wie schnell. Diablo II hat ein Stamina-System. Das bedeutet, dass es zwei Bewegungsmodi gibt: Laufen und Rennen. Wenn eure Stamina abnimmt, könnt ihr nicht mehr rennen. Wir müssen das System parallel zu den Erwartungen der Spieler halten – wenn ihr den analogen Stick ein bisschen bewegt, dann bewegt ihr euch ein bisschen und wenn ihr ihn wegschiebt, bewegt ihr euch mit Höchstgeschwindigkeit. Wir haben versucht, die Geschwindigkeit der Spieler nur durch die Bewegung steuern zu lassen, aber so wurde es schwierig “einfach zu gehen”. Gehen gibt euren Charakter im Spiel besseres Stats, also war es wichtig, dass wir Spieler hier die Kontrolle überlassen. Wir haben uns dann darauf festgelegt, dass es einen Toggle gibt, weil das die bewusste Entscheidung erhält, zu laufen, statt zu rennen. Das war wichtig, wenn es darum ging, Dinge aufzuheben – aber mehr dazu später.

Ziele finden

Der nächste große Unterschied, wenn man keine Maus hat, ist wahrscheinlich der offensichtlichste. Ihr habt keinen Cursor, euer Werkzeug, um dem Spiel zu zeigen, wo ihr angreifen wollt. Aber mit einem Daumen am Controller scannen wir immer das Spielfeld innerhalb eines großen Kegels und wählen Ziele auf verschiedenen Leveln aus – Monster, Gegenstände, mit denen ihr interagieren könnt, andere Spieler, euren Leichnam und so weiter – und die Prioritäten unterscheiden sich je nach Klasse. Beispielsweise wird ein Necromancer eher Leichname priorisieren als andere Klassen. Wir haben damit experimentiert, dem Spieler alle unterschiedlichen Zieloptionen zu zeigen, aber das war ein Information overload. Wir haben uns dann darauf festgelegt, dem Spieler nur sein Hauptziel zu zeigen. Also selbst wenn wir einen Leichnam nicht highlighten, wählen wir den nächsten aus, wenn der Spieler eine Fähigkeit wählt, für die ein Leichnam nötig ist.

Einfach Looten

Die einzige Sache, die so wichtig ist wie Monster töten in Diablo II, ist das Looten, wenn sie einmal tot sind. Wie ein Spieler mit Maus und Tastatur looted ist typischerweise eine Taste zu drücken um den Namen eines Items zu sehen und dann den Namen auszuwählen. Einige Spieler finden es unbequem, einen Knopf am Controller zu halten, also haben wir die Notwendigkeit, den Knopf für die Item-Beschriftung zu drücken, entfernt (sie ist aber noch da). Wenn jemand einen Controller nutzt, werden die Namen der Items basierend auf der Zeit und Entfernung vom Spieler angezeigt. Das bedeutet, dass ein Item, das nah an einem Spieler ist, immer angezeigt wird. Und wenn ein Item dropt, wird sein Name für kurze Zeit auf dem Bildschirm bleiben.

Die nächste Herausforderung war dann das Aufnehmen von Items. Mit einem Controller macht es einfach Sinn, dass der Spieler über das Item läuft. Das ist aber schwierig, wenn ein Monster als Loot-Pinata explodiert, der Spieler aber nur einen bestimmten Gegenstand will. Am Ende haben wir Spielern die Fähigkeit gegeben, sehr langsam zu laufen und zwischen verschiedenen Items am Boden anzuhalten, sodass sie ein bestimmtes Item aufnehmen können, wenn sie wollen. So wird die Looting-Erfahrung an der Konsole viel zugänglicher. 

Fähigkeiten auslösen

Hier mussten wir die Erwartungen von Diablo-III-Spielern erfüllen. Im ursprünglichen Diablo II hat ein Spieler zwei Knöpfe zur Verfügung: der Rechts- und Linksklick mit der Maus. Um eine Reihe von Fähigkeiten zur  Verfügung zu haben, nutzen Spieler Hotkeys, mit denen sie schnell die beiden Knöpfe neu belegen können. Das ist eine sehr umständliche Art, Fähigkeiten zu nutzen. Mit einem Controller, haben wir die Fähigkeiten nicht remappen lassen, sondern Knöpfe direkt Fähigkeiten auslösen lassen. Wir zeigen dann die Fähigkeiten so ähnlich wie in Diablo III an, in einem “Tablett” am unteren Ende des Bildschirms. Da aber Spieler zu jedem Zeitpunkt eine Reihe von Fähigkeiten haben müssen, erlauben wir Spielern den linken Auslöser zu halten, um Spielern Zugriff auf sechs weitere Slots zu gewähren, womit sie effektiv 12 Slots für schnell verfügbare Fähigkeiten haben.

Den Klassiker ausbalancieren

Eine typischer Herausforderung des Controllers ist, dass wir weniger Knöpfe am Controller haben, als auf der Tastatur, also haben wir eine Menge Zeit damit verbracht, Abschläge bei der Zurordnung von Knöpfen zu überdenken und sicherzustellen, dass die wichtigsten Fähigkeiten auf den am leichtesten zu erreichenden Knöpfen liegen. Basierend auf dem Feedback der Technical Alpha (von PC-Controller-Spielern), denken wir, dass wir den Controller-Support in eine solide Richtung gestartet haben, die hoffentlich die Erwartungen der Spieler erfüllt. Wir kümmern uns noch um die Randfälle, aber wir glauben, wir haben die richtige Balance zwischen einem modernen Gefühl und dem Bewahren der klassischen Steuerung erreicht.

–Robert Gallerani, Design Director


Wie Robert erwähnt hat, haben wir viel tolles Feedback von PC-Spielern bekommen, die im Technical Alpha Controller nutzten. Diese Einsichten haben uns geholfen, die Controller-Steuerung zu formen und fein abzustimmen, sodass sie sich für den Spieler angenehm anfühlt und die authentische Reise des Spielens von Diablo II widerspiegelt. Wir können nicht erwarten, Möglichkeiten für PlayStation-Spieler einzufügen, die in Diablo II: Resurrected eintauchen sollen.

Zusätzlich zum Early Access zur Open Beta, der am 13. August um 19 Uhr CET beginnt, erhalten Spieler, die Diablo II: Resurrected vorbestellen, das Transmog-Set Heritage of Arreat für Diablo III (siehe oben. Diejenigen, die die Diablo Prime Evil Collection vorbestellen, können einige zusätzliche Goodies im Spiel looten, wie zum Beispiel die kosmetische Änderung Mephisto Pet der Hatred’s Grasp Wings.

Ruft eure Freunde zusammen. Der kommende EarlyAccess*-Test wird auch den Multiplayer erlauben, sodass bis zu acht Spieler kooperativ in Akt I: Das Blinde Auge und Akt II: Das Geheimnis von Vizjerei spielen können. Spieler können aus fünf von Diablo IIs sieben legendären Klassen wählen, um das zu erleben – der Amazone, dem Barbaren, dem Druiden, dem Paladin und die Zauberin; jeder mit eigenen sehr anpassbaren Optionen für Gestalt und Ausrüstung, die Spieler im Test ausprobieren können. 

Ihr könnt nicht am Early Access teilnehmen? Keine Sorge. Am 20. August um 19 Uhr CET beginnt das Open-Beta*-Wochenende. Alle Spieler aus der PlayStation-Gemeinschaft werden kostenlos Diablo II: Resurrected Open Beta herunterladen könnn und die Helferlein der brennenden Hölle bekämpfen (der spielbare Inhalt wird der selbe wie im Early Access sein).

Diablo II: Resurrected – Das Controller-Erlebnis

Seht euch den Remastered Act 2 oben an.

Es gibt keine bessere Zeit, ein Diablo-Fan zu sein. Ob ihr neu zum Spiel stoßt, oder schon lange Fans seid, die unbedingt diesen zeitlosen Klassiker wiedererleben wollen, die Türen der Hölle stehen euch offen. Wir freuen uns, dass wir Diablo II: Resurrected mit euch teilen können und hoffen, ihr seid ind er Early Access und Open Beta dabei, die auf den Start am 23. September hinführen. Wir würden liebendgern euer Feedback und eure Eindrücke vom Gameplay sehen, bevor der Launch kommt.

*PlayStation Plus ist nicht notwendig für den Early Access oder die Open Beta, aber wird nötig, um Multiplayer-Features mit dem Launch auf PlayStation-Systemen zu benutzen.

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