Battlefield 2042: 6 spannende Portal-Erfahrungen

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Battlefield Portal ist ein Geschenk von Electronic Arts an die Community. Damit bekommen die Spieler ein abwechslungsreiches Spielerlebnis geliefert. Ihr könnt beispielsweise in nostalgische Schauplätze eintauchen, die aus früheren Ablegern der beliebten Shooter-Reihe stammen.

Sobald ihr im Startmenü “Portal” ausgewählt habt, werden euch die drei aktuellen Spielmodi vorgestellt. Alle paar Tage wechseln die Entwickler durch, damit euch bloß nicht langweilig wird. Darüber hinaus werden unzählige weitere Erfahrungen angeboten, die von engagierten Spielern erstellt wurden. Wechselt dafür zum Menüpunkt “Durchsuchen”. Ihr seht nun eine Liste mit allen verfügbaren Servern. Welche Spielmodi besonders beliebt sind, zeigen wir  euch in diesem Artikel.

Hardcore für realistische Gefechte

Hardcore-Fans aufgepasst! Wer auf ultra-realistische Spielerfahrungen steht, muss unbedingt einem der vielen HC-Matches beitreten. Nur wenige Treffer reichen hier aus, um das Zeitliche zu segnen. Dazu kommt auf manchen Servern ein völliger Verzicht auf das Head-Up-Display (HUD). Klingt reizvoll, oder? Nützliche Symbole und Einblendungen sind doch nur was für Anfänger.

Wegen den Hardcore-Bedingungen seid ihr dazu gezwungen, vorsichtiger als sonst zu agieren – unabhängig vom gespielten Modus. Wer zu fahrlässig vorgeht, findet sich schneller am Spawn-Punkt wieder, als er gucken kann.

Free-For-All für Einzelgänger

Ihr seid eher Einzelkämpfer statt Teamplayer? Wenn das der Fall ist, seid ihr in “Free-For-All” bestens aufgehoben. In dieser Portal-Erfahrung macht jeder Soldat sein eigenes Ding. Kämpft euch im Alleingang durch die Umgebung und erzielt dabei so viele Kills wie möglich. Wer am Ende die meisten Eliminierungen vorzuweisen hat, gewinnt die Runde.

Anstatt auf riesigen Schlachtfeldern treten die Spieler meist auf kleineren Map-Varianten gegeneinander an. Schließlich finden im Großteil der FFA- Lobbies nur wenige Spieler Platz. Auf Fahrzeuge wird in diesem Modus generell verzichtet.

Ballert euch durch Zombie-Horden

Scrollt ihr durch die Portal-Liste, stolpert ihr öfter über das Wort “Zombie”. Das ist etwas widersprüchlich, weil ihr nirgends auf blutrünstige Untote stoßen werdet. Stattdessen trefft ihr auf gewöhnliche Soldaten, die von einer KI gesteuert werden und in Massen auf euch losstürmen. Schusswaffen besitzen sie nicht.

Wer sich zur Abwechslung nach einer lockeren Runde sehnt, ist hier genau richtig. Ballert, was das Zeug hält, ohne auf eure Deckung achten zu müssen. So viele Kills wie hier lassen sich in keinem anderen Modus erzielen. Ihr könnt diese PVE-Erfahrung dazu nutzen, um eure Schussgenauigkeit zu verbessern. Oder um bestimmte Waffen ausführlich zu testen.

Tipp: Eine der vielen Trophäen heißt “Good Company”. Um sie freizuschalten, müsst ihr den ersten Platz in eurem Squad belegen. In den klassischen Spielmodi ist das gar nicht mal so einfach. Wenn ihr dabei zu kämpfen habt, solltet ihr es mal in einem Zombie-Modus probieren. Die Wahrscheinlichkeit, die Runde als Erster in eurem Squad zu beenden, ist wesentlich höher.

Retro-Gefechte auf El-Alamein und an der Ardennenoffensive

Serien-Veteranen dürften sich noch an Battlefield 1942 aus dem Jahr 2002 gut erinnern. Eine der verschiedenen WW2-Schauplätze war das weitflächige El-Alamein. Bis heute handelt es sich um eine der größten Maps in der gesamten Serie.

In Portal durfte El-Alamein endlich ihr Comeback feiern. Und dank der modernisierten Grafik ist die Wüsten-Map kaum wiederzuerkennen. Nutzt diese Gelegenheit, euch erneut in die Schlacht zwischen den Alliierten und den Achsenmächten zu stürzen. Mit Platz für 128 Spielern ist das Ausmaß größer denn je. Bis heute ist der ägyptische Kriegsschauplatz höchst beliebt bei den Fans. Deshalb ist El-Alamein auf zahlreichen Servern spielbar. Auf manchen von ihnen herrschen spezielle Bedingungen, die für eine einzigartige Spielerfahrung sorgen. Zum Beispiel die “Only Sniper”-Option, die sich auf solch einer weiträumigen Karte hervorragend anbietet.

Die zweite Map aus dem Kult-Ableger ist die Ardennenoffensive. Hier verschlägt es euch ins verschneite Belgien, wo die Alliierten gegen die deutsche Armee kämpfen. Weil auch diese Map nicht gerade klein ist, spielen Fahrzeugschlachten eine wichtige Rolle. Genau wie auf El-Alamein können hier bis zu 128 Spieler ihre Kräfte messen.

Team-Deathmatch am Hafen von Noshahr

Bis heute halten viele Spieler Battlefield 3 für den gelungensten Hauptableger. Ein paar Maps aus dem Fan-Liebling dürfen also keinesfalls fehlen. Eine davon sind die Noshahr Kanäle. Davon wird eine kompaktere Variante angeboten, auf der vor allem Team-Deathmatch gerne gespielt wird. Hier stehen spannungsgeladene Gefechte an der Tagesordnung. Fahrzeuge spielen wiederum keine Rolle. Zwischen gestapelten Frachtcontainern geht es ordentlich zur Sache.

Rush-Modus auf Arica Harbor und Valparaiso

Auch Battlefield: Bad Company 2 hat noch immer viele Fans vorzuweisen. Zwei Klassiker, die in Portal enthalten sind, lauten Arica Harbor und Valparaiso. Beide Maps eignen sich hervorragend für den beliebten Rush-Modus. Dabei schlüpft das eine Team in die Rolle des Angreifers, während das andere die Verteidigung übernimmt.

Wichtig: Achtet bei der Serversuche IMMER auf einen niedrigen Ping. Das Symbol rechts neben dem Server sollte sich im grünen Bereich befinden. Andernfalls wird das Spielerlebnis zu einer nervtötenden Ruckelorgie.

Erschafft eure eigene Version von Battlefield

Für euch ist nichts dabei? Dann hostet doch einfach euren eigenen Server!

Ruft dazu die Webseite https://portal.battlefield.com/ auf und loggt euch mit eurem EA-Account ein. Falls die Seite auf Englisch ist: Scrollt ganz nach unten, um die Sprache auf Deutsch umzustellen. Alternativ könnt ihr im Menü unter “Host” mit eurem Smartphone einen QR-Code scannen, um den Portal-Builder aufzurufen.

Klickt auf “Erstelle etwas Neues”, um euer eigenes Schlachtfeld zu erschaffen. Folgende Einstellungen müssen festgelegt werden:

  1. Spielmodus (Rush, Eroberung, Eroberung in Groß, TDM, Fahrzeug-TDM und FFA)
  2. Map-Rotation (Auch 2042-Karten und kompaktere Varianten verfügbar)
  3. Details (Spieleranzahl, Truppspawn-Typ und Charakterlimit pro Trupp)
  4. Modifikatoren (Gameplay, Soldat, Fahrzeug, Benutzeroberfläche, KI)
  5. Einschränkungen (Teams, Charaktere, Waffen und mehr)

Ihr seht also: Den Erstellern werden keine Grenzen gesetzt. Sämtliche Bedingungen können selbst festgelegt werden. Übrigens ist euer Spielmodus nicht auf einen bestimmten Ableger beschränkt. Es können beispielsweise 1942-Soldaten gegen die No-Pats aus 2042 antreten – auf jeder erdenklichen Map. Sobald ihr den Server eröffnet habt, erhaltet ihr euren persönlichen Code. Schickt ihn an eure Zocker-Kollegen, um euch in gemeinsame Runden zu stürzen.

Beachtet dabei, dass 128 Spieler nur auf der PS5 möglich sind. PS4-Besitzer können lediglich Servern mit bis zu 64 Spielern beitreten. Auch besonders große Maps sind nur auf Sonys aktueller Hardware verfügbar.

Erste Saison startet im Sommer

Bis von offizieller Seite neue Inhalte eingeführt werden, müsst ihr euch noch bis zum Sommer gedulden. Dann soll endlich die erste Saison von Battlefield 2042 starten. Zu erwarten sind mindestens eine neue Map, weitere Waffen und Spezialisten. Nutzt den erfinderischen Portal-Modus, um die Zeit bis dahin zu überbrücken!

Schlagt bei den Frühlingsangeboten im PlayStation Store zu!

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