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Bandai Namco Winter Level-Up: Soul-eskes Vampir-Drama – Code Vein

Nicht nur die Rückkehr der Soul Calibur-Reihe hat uns letzte Woche beim Winter Level-Up-Event von Bandai Namco in Paris überzeugen können, auch die gezeigte Hands-on-Demo der neuen IP, Code Vein, hatte es in sich.

Noch nichts davon gehört? Dann könnt ihr es euch so vorstellen: Nehmt eine Portion Legacy of Kain, vermengt es mit einem kräftigen Schuss Hellsing und streut eine Prise Dark Souls über das Ganze. Et voilà, willkommen in der bedrückend postapokalyptischen Welt von Code Vein!

Im Angesicht des sicheren Todes erheben wir uns

Auch wenn wir zu Testzwecken bereits einen Charakter erhalten haben, werdet ihr die Möglichkeit bekommen, euren zu erstellen und mit diesem in die düstere Zukunft zu schreiten, in der die Menschheit einem mysteriösen Disaster erlegen ist. Verfallene Straßen, eingestürzte Brücken — wie man sich eben die Infrastruktur vorstellt, wenn sich keiner drum kümmert.

Was ist mit den Menschen passiert? Nun, die meisten sind zu einem vampirähnlichen Dasein verdammt. Jene, die sich an ihre Menschlichkeit klammern, schließen sich als “Revenants” unter dem Banner der versteckten Gemeinschaft “Vein” zusammen und verteidigen die letzte Bastion der Menschheit. Gegen wen? Tja, nicht alle klammern sich so wehement an ihre alten Tugenden und verfallen einem blutigen Rausch. Diese Bestien, genannt “The Lost” gilt es mit allen Mitteln zu dezimieren!

Fight, Bleed, Die, Repeat

Spätestens hier kommen die ersten Dark Souls-Züge zum Vorschein, denn die Gebiete sind meist eng, dunkel und wenn euch ein Gegner einen Hieb verpasst, tut das mächig weh! Bei unserem ersten Ausflug sind nach 3 Gegnern unsere Heilvorräte aufgebraucht und unser Lebenssaft auf gefährlich niedrigem Niveau. Der geschulte Souls-Spieler in uns weiß: Zurück zum Feuer und upgraden! Ok, hier ist es kein Feuer sondern eine Blutdistel und wir konsumieren auch keine Seelen, sondern “Haze”, aber unterm Strich sind wir stärker, haben mehr Blutreserven und unsere Heilphiole ist auch wieder voll.

Natürlich sind auch wieder unsere rabiaten Widersacher aufgetaucht, aber Dank der Power-Infusion fallen die Kämpfe diesmal etwas ausgeglichener aus. Es hilft auch eine gute Vorbereitung; eine unserer Fähigkeiten erhöht unsere Schadensresistenz, die andere verpasst unserem Schwert Elektroschaden. Damit kommen wir gut vorran und die nächste Distel bietet eine gnädige Verschnaufpause, bevor der nächste Gegnertyp auf uns einschlägt und wir unsere Ausdauer in Ausweichrollen investieren, bis wir die Angriffsmuster kennen. Solltet ihr dennoch einem der zahlreichen Feinde erliegen, könnt ihr eure Überreste bergen und das gesammelte Haze retten!

Sun-Bro, bloody Sun-Bro

Die Entwickler wollen die Einstiegshürde allerdings nicht ganz so hart gestalten, wie im Vorbild. Deshalb könnt ihr mit Begleitung durch die Welt ziehen und neben kurzen Konversationen haben diese auch generelle, sowie einzigartige Mechaniken. Unsere Demo-Begleiterin mit schwarzer Fellmütze unterstützt uns z.B. nicht nur mit ihrem Vampirkarabiner aus sicherer Entfernung, sondern kann uns mit ihrer Spezielfähigkeit wieder auf die Beine stellen, sollte uns ein ansonsten fataler Treffer ereilt haben. Praktisch, besonders bei dem doch recht kniffligen Endboss der Zone, der uns selbst mit Stufe 20 noch alles an Konzentration abverlangt.

Wer jetzt allerdings glaubt, die Begleiter seien eine freie Ressource an Schaden und Heilung hat sich geschnitten. Auch die Kollegen haben Lebensenergie, die gegen Null sinken kann. Um das zu verhindern, könnt ihr mittels einer Fähigkeit Blut mit ihnen teilen, um sie fit zu halten. Das funktioniert natürlich auch anders rum! Die einsamen Wölfe unter euch müssen sich aber auch keine Sorgen machen, die Begleiter sind optional und wer sich der absoluten Herausforderung stellen möchte, kann Code Vein auch solo angehen.

Unsere erste Begegnung mit Code Vein hinterlässt nicht nur ein wohlig warmes Deja-vu, wir wollen auch gerne mehr von der postapokalyptischen Welt sehen und ihre Geschichte erfahren. Auch grafisch passt der Stil exzellent zur Prämisse und dürfte besonders bei Anime-Fans Anklang finden, schließlich stammen die animierten Sequenzen aus dem Animationstudio Ufotable Y.K. (Fate/Zero, God Eater). Wir können es kaum erwarten, 2018 unsere Beißerchen zu schärfen!

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