Assassin’s Creed Valhalla: 6 verrückte Nebenmissionen

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Mit Assassin’s Creed Valhalla veröffentlichte Ubisoft nicht nur den neuesten Teil seiner beliebten Open-World-Spielreihe, sondern auch ein wahres Umfangmonster. Ihr könnte zahlreiche Stunden die mittelalterliche Welt durchstreifen und dabei dürfte euch so schnell nicht langweilig werden. Das liegt unter anderem auch an diversen Nebenmissionen und einige herrlich abgedrehte Sidequests wollen wir euch nachfolgend vorstellen.

Hat jemand diesen Mann gesehen?

Wir beginnen unsere kleine Auswahl mit dem Auftrag Hat jemand diesen Mann gesehen?, den ihr in eurer Siedlung Hræfnathorp annehmen könnt. Vorausgesetzt, ihr habt bereits die Jagdhütte gebaut und die erste dort verfügbare Mission mit Jägerin Petra erledigt. Kehrt ihr anschließend erneut dorthin zurück, wird die Frau auf euch zukommen und euch erzählen, ihr Bruder Wealh sei verschwunden. Ihr könnt natürlich nicht anders und helft ihr.

Im Zielgebiet angekommen, findet ihr eine Treppe, die in einen unterirdischen Raum führt, in dem ihr euch umschaut. Richtig los geht es anschließend, wenn ihr wieder an der Oberfläche seid, denn Eivor und Petra scheinen nicht mehr ganz bei Sinnen zu sein. Die Jägerin verschwindet vor euren Augen – und plötzlich fragt ihr einen Hirsch, ob er sie gesehen hat! Als wäre das noch nicht genug, müsst ihr außerdem gegen Eisriesen kämpfen und sogar Eichhörnchen und Kaninchen nach dem Weg fragen. Was soll da bitte schiefgehen?

Ihr merkt also schon, das ist alles andere als eine gewöhnliche Mission, sondern im Grunde genommen ein spielbarer Drogentrip. Die Quest lebt dabei vor allem von ihren wunderbar abgedrehten Momenten, die ihr so schnell nicht wieder vergessen werdet.

Das Schicksal der Katzen

In der Region Grantabrycgscir, genauer im Norden von Grantabrycg, wartet mit Das Schicksal der Katzen die nächste Nebenmission auf euch. Dort werdet ihr einem Bauern begegnen, der über eine Mäuseplage klagt. Glücklicherweise steht unweit von ihm eine verrückte Katzenlady, die ähnlich wirres Zeug plappert wie eine gewisse Simpsons-Figur.

Euer Ziel ist es nun, die Dame davon zu überzeugen, ihre Katzen freizulassen, die sie dummerweise in ihrem Haus eingeschlossen hat. Um von der Frau den erforderlichen Schlüssel zu erhalten, benötigt ihr mindestens Charisma-Stufe 2. Dafür müsst ihr nur das eine oder andere Spottstreit-Minispiel gewinnen. Habt ihr diese Voraussetzung erfüllt, überzeugt ihr die Katzenlady davon, ihre göttlichen Tierchen könnten der Plage ein Ende setzen. Daraufhin überreicht sie euch den Schlüssel, die Katzen flitzen raus und der Bauer gibt euch eine Belohnung.

Es ist eine kurze Quest, doch dafür eine, die aufgrund der durchgedrehten Frau durchaus unterhaltsam ist. Vor allem die Art, wie sie über ihre Katzen spricht, ist dabei ziemlich witzig und sorgt für den einen oder anderen Schmunzler.

Der Stinktrank

Von der Nebenmission Der Stinktrank könnte der eine oder andere vermutlich bereits gehört haben. Wenig verwunderlich, ist dies doch eine der seltsamsten Quests, die in Assassin’s Creed Valhalla auf euch warten. Ihr findet sie in der Region Legracaesterscir, genauer im Norden der Stadt Legracaester.

Dort müsst ihr in die Kanalisation hinabsteigen, wo euch zunächst ein paar Schlangen auf dem Boden auffallen dürften. Kurz darauf hört ihr dann die Stimme einer Frau, die auf der anderen Seite eines Gitters ist. Sie hat ein überaus spezielles Anliegen, denn sie möchte gewissermaßen den Furz des Jahrhunderts entfesseln – und dafür benötigt sie eure Hilfe beziehungsweise insgesamt neun Schlangeneier. In eurer Umgebung findet ihr genug dieser Reptilien für die Quest. Habt ihr der Dame ihre Schlangeneier gegeben, steigt grüner Rauch um sie herum auf – Mission erfolgreich.

Auch bei dieser Quest durften sich die Ubisoft-Autoren austoben und einen Auftrag entwerfen, den ihr so schnell vermutlich in keinem anderen Spiel findet. Allein die Situation ist schon so abgedreht, dass sie sich ihren Platz auf unserer Liste verdient hat.

Irrsinn der Steine

Bei einem Fluss im Norden der Region Cænt könnt ihr die nächste Nebenmission finden, die Irrsinn der Steine heißt. Ihr trefft dort auf einen verwirrten und ratlosen Mann, der euch bitten wird, die Steine zu zählen, die vor ihm in einem Kreis angeordnet auf dem Boden liegen.

Das an sich klingt nun weder sonderlich spektakulär noch in irgendeiner Art und Weise verrückt. Tatsächlich entfaltet sich die eigentliche Verzweiflung des Mannes auch erst mit der Zeit. Nachdem ihr die Steine nämlich einmal gezählt habt, wird er euch bitten, das ein weiteres Mal zu tun. Der Clou: Die Anzahl der Steine hat sich verändert. Dies wiederholt sich jede weitere Runde, weshalb ihr sicherlich verstehen könnt, warum es den Mann so fertig macht. Vorausgesetzt, es gibt diesen Mann überhaupt. Am Ende der Quest steht nämlich dort, wo gerade noch der Mann war, nur ein großer Stein. Ob Eivor (wieder) halluziniert hat?

Das wäre durchaus eine logische Erklärung, denn wenn ihr euch in der näheren Umgebung ein bisschen umschaut, werdet ihr giftige Dämpfe bemerken, die aus Bodenspalten entweichen. Andererseits wäre diese Erklärung auch fast schon langweilig, denn vielleicht haben sich auch einfach die nordischen Götter einen Spaß mit euch erlaubt.

Das Abschiedsmiau

Auch unsere fünfte Nebenmission hat mit Katzen zu tun. Nun, genauer gesagt mit einer Katze und ihrer Besitzerin. Diese steht weinend hoch im Norden der Region Lincolnescir und trauert dort an einem Grab um ihre verstorbene Katze Sphinxi.

Natürlich könnt ihr der Dame dabei nicht einfach nur zusehen und bietet ihr eure Hilfe an. Eivor schlägt vor, einen Schrein für den verstorbenen Vierbeiner zu errichten. Somit hätte die Frau einen Ort, an dem sie sich an ihre Katze erinnern kann. Sie willigt ein und lässt euch in ihr Haus, aus dem ihr ein paar Sachen für den Schrein holen sollt. Diese befinden sich in zerbrechlichen Kisten, um die allerlei Katzen herumwuseln.

Die Quest ist ein schönes Beispiel für den schwarzen Humor des Spiels und bietet einen potentiell düsteren Twist, wenn ihr euch wie die Axt im Walde verhalten solltet. Tut ihr das, könnte es gut sein, dass Eivor bald für die Errichtung weiterer Schreine zurückkehren muss.

König von Scitvic

Für die letzte Quest auf unserer Liste könnt ihr in Linsolnescir bleiben, allerdings müsst ihr euch nun zum südlichsten Aussichtspunkt der Region begeben. Dieser befindet sich auf der Spitze eines zerstörten Gebäudes. In dessen Inneren könnt ihr die Mission starten.

Wenn ihr euch etwas umschaut, werdet dort ihr einen seltsamen Thron finden, der aus Mist und Knochen erbaut zu sein worden scheint. Sobald ihr euch hinsetzt, ertönt eine Stimme, die sagt, ihr wäret des Throns nicht würdig. Daraufhin entgegnet Eivor schlagfertig, dieser Platz müsse wohl dem König von Scitvic (ausgesprochen „Shitvic“) gehören. Die Stimme reagiert darauf wenig erfreut und kurz darauf attackieren euch einige Leute, die ihr besiegen müsst.

Es sind Missionen wie diese, in denen die Autoren von Ubisoft ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten, indem sie eine weitere abgedrehte Nebenquest erstellt haben. Diese lebt vor allem von ihrem Wortwitz am Anfang und ist eine schöne kleine Abwechslung.

Welche Nebenmission in Assassin’s Creed Valhalla gefiel euch besonders gut? Verratet es uns gerne in den Kommentaren!

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