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5 Fehler, die Gamer immer wieder machen

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Ganz klar, wenn wir nicht lernen könnten, dann würden wir nie einen Souls-like Boss legen sondern irgendwann einfach entnervt aufgeben. Aber wir beobachten ganz genau die Bewegungsabläufe, erkennen die Muster in den Angriffen, handeln entsprechend und werden schlussendlich auch siegreich sein. Früher oder später zumindest. Aus Fehlern lernt man eben und zweimal lassen wir uns nun wirklich nicht hinters Licht führen. Oder etwa doch?

Es gibt so einige Dinge, von denen wir ganz genau wissen, dass wir das in Spielen einfach nicht machen sollten. Tun es aber doch. Immer und immer wieder. Zum Beispiel diese 5 Fehler, die wir völlig Lernresistent konstante wiederholen. Die Kollegen von Inside PlayStation haben dazu ein gewohnt unterhaltsames und sehr anschauliches Video gemacht. Schaut es euch unbedingt an.Haben wir noch gängiges Fehlverhalten vergessen? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare, wir sind echt gespannt..

1. Es darf keine Patrone fehlen

Natürlich reichen 499 Schuss im Maschinengewehr völlig aus, um dem fiesen Zombie das virtuelle Untotenlicht ausblasen zu können. Aber mit einem vollen Magazin fühlen wir uns einfach sicherer, also noch mal schnell nachladen, immerhin fehlt ja noch eine Kugel bis zur maximalen Ladung. Das Ende vom Lied: Während wir entsetzt auf die ausufernde Nachladeanimation starren, hat sich der Gegner auf Bissweite genähert und das war es dann für uns. Respawn, bisschen ballern, im allerungünstigsten Augenblick nachladen und immer weiter so. Und das machen wir in jedem Shooter, immer wieder, ohne auch nur einen Gedanken an unsere schlechten Erfahrungen zu verschwenden. Wir haben das halt immer so gemacht, und Veränderungen machen uns Angst.

2. Warum schleichen, wenn man auch stürmen kann

Gut, wenn ein Spiel explizit verlangt, dass wir uns auf leisen Sohlen und unbemerkt von den zahlreichen Wachen durch ein Level bewegen sollen, dann machen wir das natürlich. Allerdings nur, wenn uns bei der ersten Entdeckung das Game Over droht, ist Stealth nur optional, warum dann unnötig Zeit verschwenden. Vielleicht weil wir beim Auslösen eines Alarms oder einer aufmerksamen Wache von einer ganzen Horde Feinde überrannt und niedergemacht werden? Ja, das könnte schon ein guter Grund für einen Schleichgang sein, aber machen wir das auch, wenn wir nicht müssen? Natürlich nicht, wenn es uns zu langweilig wird, zücken wir die Waffen – laden sicherheitshalber erstmal durch – und auf geht’s. Das endet beispielsweise auf geheimer Mission mit Agent 47 schon mal in einem unausweichlichen Kugelhagel, aber dann probieren wir es im nächsten Versuch eben anders. Oder auch nicht, vielleicht sind wir ja spontan unsterblich geworden.

3. Tutorials und Zwischensequenzen sind doch Zeitverschwendung

Uns ist vollkommen klar, dass die Entwickler viel Zeit, Mühe in Liebe in das Tutorial gesteckt haben, damit wir gleich in die Feinheiten des Spiels ordentlich eingeführt werden. Aber bitte, wir wissen doch wohl wie man läuft, ballert und vor allem nachlädt, da brauchen wir keine Anleitung. Auch wenn sich nach zwölf Stunden Spielzeit herausstellt, dass wir einige wichtige Mechaniken und Fähigkeiten nicht nutzen, weil wir die gar nicht kennen. Dann müssen wir uns eben durch langweilige Textwüsten in der Hilfe quälen, um doch noch ans Ziel zu kommen. Hätten wir uns vorher denken können, haben wir aber nicht. Gleiches gilt für dialoglastige Zwischensequenzen. Für sowas haben wir doch keine Zeit. Stehen wir nach einem beherzten Druck auf die Skip-Taste dann in Gegend rum, haben nicht die geringste Ahnung was wir tun sollen und suchen verzweifelt nach einem Hinweis, dann ist das natürlich nicht unsere Schuld. 

4. Bloß keine Experimente

Es gibt Spiele, da haben wir die Wahl, ob wir gut oder böse sein wollen. Der strahlende Ritter, der jedem NPC die Wünsche von den Lippen abliest und auch mal einen drei Stunden langen Umweg macht, um der traurigen Mutter am Wegesrand einen Korb seltener Wurzeln zu sammeln. So sind wir halt, freundlich und hilfsbereit. Aber beim nächsten Durchlauf, da sind wir mal richtig fies und wollen doch mal sehen, was sich alles so an der Story ändert. Haben wir uns fest vorgenommen zumindest. Als Shepard den roten Paragon-Balken bis zum Anschlag füllen, das machen wir ganz bestimmt das nächste Mal in Mass Effect. Und was ist? Es gewinnt unser Gewissen und wir heilen doch wieder die Genophage. Experimente sind nicht so unser Ding, das gilt auch für die Auswahl einer Klasse in einem Rollenspiel. Klar, wir könnten auch mal der Dunkelmagier-Elf sein oder der Heiler, der aus dem Hintergrund seine Truppe zum Sieg verhilft. Könnten wir, machen wir aber nicht. Es wird dann doch wieder edle Krieger mit dem gleichen Build, wie schon in den vorherigen Durchläufen.

5. Übermut kommt vor dem Fall

Wie schon in der Einleitung erwähnt, mit Geduld und gutem Auge kann uns kein Gegner was. Auch kein haushohes Souls-Monster, welches den Spieler mit einem Angriff dahinrafft.  Irgendwann kennen wir dessen Angriffsmuster, die Bewegungen und natürlich die Schwächen. Wo ist dann also das Problem? Das liegt in dem Wort Geduld, denn kurz bevor die Lebensleiste des Gegners komplett erlischt, denken wir uns: „Ach komm, warum noch mal wegrollen oder blocken, ein Schlag und es ist geschafft:“ Denken wir uns, die virtuelle Realität holt uns aber schnell ein, wenn eben doch noch ein bisschen Balken über bleibt und wir mit einem Hieb ins Nirwana versetzt werden. Lernen wir aus unserem Übermut? Natürlich nicht.

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