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4 Gründe, warum wir uns auf die PS4-Version von Insurgency: Sandstorm freuen.

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Fans von Militär-Shootern können wirklich nicht über einen Mangel an exzellenten Spielen klagen: Call of Duty, Battlefield, Rainbow Six Siege oder die PlayStation VR-Erlebnisse Bravo Team und Firewall Zero Hour, bieten reichlich Auswahl an Mehrspieler-Herausforderungen.

Was noch im bereits üppigen Angebot fehlen würde, wäre ein taktischer-FPS mit Hardcore-Anspruch, der eine Brücke zwischern Casual-Ballerei und knallharter Simulation schlägt. Das ist die Meinung von Michael Tsarouhas, dem leitenden Spieldesigner von Insurgency: Sandstorm, den wir ausgiebig über die 2019 erscheinende PS4-Version befragt haben.

Intensive Gefechte

Fadenkreuz? Fehlanzeige. Mini-Map? Nicht vorhanden. Friendly Fire? Auf jeden Fall! Auch wenn „Insurgency: Sandstorm” nicht als echte Simulation im Still eines „Arma” daherkommt, haben die Shooter-affinen Entwickler von New World Interactive einen hohen Realismus-Anspruch.

Die PvP- oder Koop-Gefechte sind intensiv, dank möglicht einfach gehaltener Steuerung – wer schon jemals einen Shooter gespielt hat, kommt intuitiv zurecht – aber auch von einer hoher Spielbarkeit. Auf Hitmarker oder herumliegende Dog-Tags wird allerdings verzichtet, wenn ihr wissen wollt, ob euer Schuss auch ein tödlicher Treffer war, müsst ihr nach der Pixelleiche suchen und euch überzeugen.

Mittelgrosse Karten mit reichlich Platz zum Taktieren runden das Geschehen ab, so ufern die Kämpfe niemals in hektischen Duellen aus, sondern bieten Raum für Flankenangriffe oder Sniper-Hinterhalte. Der Einsatz von Fahrzeugen ist allerdings sehr begrenzt, diese können lediglich kurzfristig als Deckung oder als mobiler Geschützturm genutzt werden.

Authentische Ausrüstung

Bislang stehen 40 authentisch nachgebildete Feuerwaffen zur Verfügung, die sich mit ebenso vielen Upgrades kräftig aufrüsten lassen. Dazu eine ganze Reihe nützlicher Gadgets, wie Rauchbomben und Granaten, mit denen sich Türen sprengen oder das Sichtfeld des Gegners vernebeln lassen.

Schön: Beim Nachladen wird nicht einfach der Clip mit frischer Munition aufgefüllt, sondern ein halbvolles Magazin gegen ein volles getauscht. Werft ihr in der Hektik des Gefechts einfach das Magazin aus und füttert eure Knarre schnell mit einem neuen, ist die Restmunition verloren. Wie es bei einem echten Kampf auch der Fall wäre.

Teamwork und Klassenwahl

Nichts für einsame Wölfe: Auf eine Solo-Kampagne wird von den Entwicklern bewusst verzichtet und der Fokus liegt auf Teamwork und satte 32 Spieler PvP-Action. Allerdings ist es geplant, für die PS4-Version einige Einstiegs-Missionen zu liefern, die auf den harten Soldatenalltag behutsam einstimmen und sich auch als Einzelkämpfer absolvieren lassen.

Gekämpft wird im fordernden PvP-Modus mit zwei Team zu je 16 virtuellen Recken, im Koop-Modus in einer Einheit von acht Mann gegen die bereits erstaunlich clever agierende KI. Eine Besonderheit: Es gibt acht unterschiedliche Klassen, mit unterschiedlicher Ausrüstung und Bewaffnung, die es bei der Bestückung der Kampfeinheit genau zu beachten gilt.

So kann beispielsweise nur der Commander ein Fernglas nutzen und einen vernichtenden Luftangriff oder Artilleriefeuer anfordern. Das allerdings auch nur, wenn in der Nähe ein Spieler der Beobachter-Klasse mit seinem Funkgerät die Koordinaten für den Angriff durchgeben kann. Ohne per Chat koordinierte Zusammenarbeit und die optimale Zusammenstellung der Truppe gewinnt ihr in den Konfrontationen höchstens an Erfahrung.

Wir wollen die Community nicht spalten

Lobenswert: Zusätzliche Inhalte, wie Map-Packs, neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder Skins, werden nicht kostenpflichtig sein. Man wolle die Community nicht spalten, indem wirklich jeder auch Zugriff auf alle Inhalte hat, auch wenn er nicht bereit ist zusätzlich Geld auszugeben, erklärt uns Tsarouhas.

Ebenso lobenswert: Bislang stehen die Entwickler dem leidigen Thema Mikrotransaktionen ablehnend gegenüber. Es ist kein In-Game-Shop mit Echtgeld-Angeboten geplant. Alle Verbesserungen und kosmetischen Veränderungen, wie individuelle Helme, Handschuhe und farbliche Anpassungen der Ausrüstung, lassen sich mit den im Spiel erkämpften Credits bezahlen.

Fazit: Ein extrem gut spielbarer Hardcore-Shooter mit hohem Realismus-Anspruch und reiner Multiplayer-Ausrichtung.

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