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Wo Long: Fallen Dynasty – Herausfordernde Dämonenjagd in der Welt der Drei Königreiche

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Ihr liebt Action-Rollenspiele und echte Herausforderungen an eure Geduld und euer Können? Dann solltet ihr euch den 3. März 2023 schon mal ganz dick im Kalender markieren. An diesem Tag erscheint für PS4 und PS5 Wo Long: Fallen Dynasty von Team Ninja, den Entwicklern der großartigen Nioh-Serie oder dem actiongeladenen Stranger in Paradise: Final Fantasy Origin.

Schauplatz des beinharten Action-RPGs ist eine düstere Fantasy-Version der Drei Königreiche in der Zeit um 184 v. Christus. Die bislang herrschende kaiserliche Dynastie in China steht unmittelbar vor dem Zusammenbruch und das Land wird von schrecklichen Dämonen heimgesucht. Ihr übernehmt die Rolle eines namenlosen Kriegers, der erst noch zu einem mächtigen Kämpfer und Helden der Königreiche reifen muss. Keine leichte Aufgabe, denn Wo Long: Fallen Dynasty folgt strikt den Tugenden eines knallharten Soulslike und lässt euch auf eurem Weg tausend Tode sterben. Davon haben wir uns in einer aktuellen Demo überzeugt, in der wir ein brandneues Gebiet erkunden konnten.

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Die Macht der fünf Elemente

Bevor es ans Dämonenschnetzeln geht, erstellt ihr zuerst einen Spielcharakter. Ihr wählt zwischen einem weiblichen oder männlichen Charakter und bestimmt deren Aussehen ganz nach euren Vorstellungen. Egal, ob Haut- oder Haarfarbe, Gesichtsstruktur, Körperstatur, Makeup oder Stimme: Mit den vielen Möglichkeiten des umfangreichen Heldenbaukasten bleiben kaum Wünsche nach einer individuellen Optik offen, auch wenn diese in der Demo noch nicht vollständig verfügbar waren.

Die Charaktererstellung dient aber nicht allein kosmetischen Zwecken. Seid ihr mit dem Aussehen zufrieden, wird abschließend eine Phase ausgewählt. Dabei handelt es sich im Prinzip um die Klasse, die bestimmt, mit welcher Rüstung und Waffe ihr beginnt und zusätzlich ein Element beinhaltet. Zur Auswahl stehen mit Feuer, Erde, Holz, Wasser und Metall gleich fünf Klassen, die euch verschiedene Vorteile und Zauber verschaffen und so maßgeblich euren bevorzugten Spielstil unterstützen.

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Wählt ihr beispielsweise die Wasser-Phase, werden die Stealth-Fähigkeiten ausgebaut und ihr könnt euch einfacher an Gegner heranschleichen. Die Feuer-Phase verstärkt massiv eure Angriffe, die Metall-Phase schwächt Gegner mit Gift, die Holz-Phase bietet Zaubersprüche, mit denen ihr euren Helden heilt und Feinde Lebenskraft entzieht und die Erd-Phase wertet die Verteidigung enorm auf. Wir konnten alle Phasen ausprobieren und kamen mit der Wasser-Phase dank mächtiger magischer Fernangriffe gut zurecht. Aber der Reiz ist es, verschiedene Vorgehensweisen auszuprobieren und zu erkennen, wie sich die zum Teil ebenfalls magiebegabten Feinde am besten überwinden lassen. Und keine Sorge, eure Wahl ist nicht in Stein gemeißelt und ihr könnt auch die Vorteile der anderen Elemente im Verlauf des Spiels nutzen.

Das göttliche Biest

Zu jeder Phase gesellt sich auch ein göttliches Biest an eure Seite. Die mächtigen Wesen Zhuque (Feuer), Baihu (Metall), Qilin (Erde), Xuanwu (Wasser) und Qinglong (Holz) begleiten euren Helden auf seiner Reise. Habt ihr mit der Zeit die Leiste für das Herbeirufen eines göttlichen Biests gefüllt, richtet ihr unter euren Gegnern massiven Schaden. Ruft ihr zum Beispiel Zhuque, erscheint ein Feuervogel, der die nähere Umgebung in ein Flammenmeer taucht und alle Feinde in Reichweite verbrennt.

Qinglong heilt euren Recken und Xuanwu deckt Gegner mit einem Hagel an Eisprojektilen ein, was sich besonders in den herausfordernden Zwischen- und Endboss-Begegnungen als eine wertvolle Hilfe erweist. Bekommt ihr es mit Gegnern zu tun, die ebenfalls ein Element beherrschen und versucht diese mit dem gleichen Element zu bekämpfen, ist das viel weniger wirkungsvoll.

Aber natürlich steckt ihr dann nicht fest, sondern tauscht euer Biest einfach aus. Dabei gilt der Grundsatz: Holz schlägt Erde, Erde schlägt Wasser, Wasser schlägt Feuer, Feuer schlägt Metall und Metall schlägt Holz. Habt ihr das verinnerlicht, verschafft ihr euch enorme Vorteile in den knackigen Kämpfen.

Moral und Tapferkeit

Bezwingt ihr Gegner, steigt ihr im Moralrang auf, werdet stärker, gewinnt Ausdauer und meistert neue Zaubersprüche. Allerdings wachsen auch eure Gegner und ihr solltet immer einen Blick auf die Levelanzeige über deren Köpfen werfen. Haucht ihr euer virtuelles Leben auf, verliert ihr die Hälfte euer gesammelten Erfahrungspunkte und alle bisher erworbenen Ränge. Das klingt nach Frust, muss es aber nicht bedeuten, denn die Entwickler haben mit dem Tapferkeitsrang (Fortitude Rank) ein Mittel geschaffen, welches euch nach dem Ableben ein Stück weit auffängt.

Sucht genau die Umgebung nach Stellen ab, in denen ihr eine Flagge aufstellen könnt und ihr bekommt nicht nur einen Speicherpunkt, an dem ihr eure Kräfte sammelt und die wertvollen Heiltränke automatisch auffüllt, sondern bekommt auch einen Tapferkeitsrang hinzu. Der große Vorteil: Sterbt ihr, kann eure Moral nicht unter dem Tapferkeitswert fallen. Habt ihr beispielsweise fünf Flaggen gehisst und somit den Tapferkeitsrang 5 erworben, beginnt ihr nach einem Tod mit einem  Moralrang von 5.

Rastet ihr an bestimmten Flaggenpunkten, habt ihr Zugriff auf wichtige Menüpunkte, die euch das Überleben erleichtern. Am besten investiert ihr euer Qi, die gesammelten Erfahrungspunkte, in einen Levelaufstieg, der die Werte eures Helden erhöht, bevor sie euch nach einem Tod verloren gehen.

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Dabei steht es euch frei, jedes der fünf Elemente zu verbessern und so gezielt mehr Lebenspunkte, härtere Attacken oder Schutz gegen Zauber zu bekommen. Steht ihr vor einem aktuell nicht zu überwindenden Gegner, dann levelt ihr so lange, bis die Werte so hoch sind, dass ihr den Kampf gewinnt. Dabei kommt euch zugute, dass nach einer Rast alle Gegner wieder an ihrem angestammten Platz sind, ihr aber deren Angriffstaktiken und Schwächen bereits kennt. So stärkt ihr schnell euren Kämpfer und seid für die nächste Herausforderung bereit.

Scheitert ihr immer wieder an einem Gegner, dann wechselt die Zaubersprüche. Ihr könnt nicht nur die Zauber eures beim Start gewählten Elements nutzen, sondern aus allen Verfügbaren wählen. Zum Beispiel eine Mischung aus Wasser- und Holzzauber, mit denen ihr abwechselnd aus sicherer Entfernung Eiszapfen auf einen Boss regnen lasst und ihm danach noch Lebensenergie entzieht, die euch gutgeschrieben wird.

Die perfekte Balance zwischen Rüstung und Beweglichkeit

Nicht nur besiegte Gegner hinterlassen wertvolle Beute. Erkundet genau die Umgebung, geht in jede Höhle und klettert auch auf die Dächer, um neue Waffen und Ausrüstung zu finden. Neue Ausrüstungsgegenstände für Kopf, Brust, Arme und Beine verbessern Werte wie Verteidigung oder physische und spirituelle Resistenzen und besitzen oftmals noch zusätzliche Spezialeffekte. Achtet aber darauf, euren Helden nicht zu überlasten und schaut euch das Gewicht der Ausrüstung an. Wird der Wert in gelb oder gar rot angezeigt, verliert ihr enorm an Geschwindigkeit und Agilität.

Ein Tipp: Bestimmte Gegner hinterlassen oftmals das gleiche Ausrüstungsteil oder die gleiche Waffe. Die solltet ihr aber nicht einfach ignorieren, denn jeder Gegenstand hat einige Werte, die erheblich voneinander abweichen können. Nicht, dass ihr einen „God-Roll“ einfach entsorgt.

Dynamisches Kampfsystem 

Ein echter Höhepunkt ist das extrem dynamische Kampfsystem aus schnellen Bewegungen, Wandsprüngen, Blocks, Ausweichmanövern und den verheerenden Martial Arts-Angriffen. Kombiniert ihr diese Spezialattacken, die sich je nach der ausgerüsteten Waffe ändern, mit leichten und schweren Schlägen, erzeugt ihr so brutale Angriffswellen. Mit etwas Übung kommt ihr in einen geschmeidigen Flow und säbelt die Gegner stylisch nieder. Zumindest das Kanonenfutter unter den Feinden, bei Minibossen und den gewaltigen Endgegner sieht das schon anders aus.

Fengxi, das übergroße feurige Wildschwein, das euch als finale Herausforderung am Ende erwartet, ist ein wirklich harter Brocken. Soulslike-erfahrene Spieler werden das Prozedere aber bereits kennen: Bewegungen und Angriffsmuster studieren, im richtigen Moment bei einer Attacke den Block anwenden, bei dem gleichzeitig auch noch Schaden ausgeteilt wird, Zauber für Fernangriffe und zur eigenen Stärkung nutzen und immer wieder mit harten Kombos Fengxis Lebensleiste runterprügeln. Es ist ein gutes Stück arbeitet, aber auch wahnsinnig befriedigend, wenn das Monster-Wildschwein endlich im Staub der Arena liegt.

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Written by Horst Klein

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