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Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

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Wenn Menschen zu einsam sind, werden sie zu Monstern … In Sea of Solitude, das aus dem EA Originals-Programm von EA hervorgeht, begleitest Du eine junge, einsame Frau auf ihrer sehr persönlichen Reise über das Meer der Einsamkeit. Erlebe eine wunderschöne Welt, in der nichts ist, wie es scheint. Anlässlich der Veröffentlichung von Sea of Solitude am 5. Juli 2019 auf Xbox One und Windows 10 PC gibt Cornelia Geppert, Designerin und CEO von Jo-Mei Games, einige exklusive Einblicke in die Welt und die Geschichte von Sea of Solitude. Erfahre was Sea of Solitude mit geistiger Gesundheit zu tun hat, wie Gaming und psychische Verfassung zusammenhängen und warum das Spiel nicht nur für Abenteuer-Fans ein absolutes Muss ist.

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Eine emotionale Reise

Kay trifft auf ihrer abenteuerlichen Reise eine Vielzahl ebenso schöner wie angsteinflößender Monster– und jedes einzelne von ihnen erzählt die Geschichte seiner eigenen Einsamkeit. Indem Kay sich diesen Monstern stellt, erfährt sie nicht nur mehr über sie, sondern auch über sich selbst und das menschliche Leben. Sea of Solitude zeigt, wie Menschen verschiedene Arten von Einsamkeit erleben und wie Außenstehende, Freunde und Familie damit umgehen.

Für das deutsche Entwicklerstudio Jo-Mei Games war die Entwicklung des Spiels eine abenteuerliche und in Teilen sehr persönliche Reise. “Das gesamte Studio mit 12 Leuten hat ständig zur Geschichte beigetragen – aber auch Freunde und Familie. Wir sprachen über jedes Thema und jeder teilte einige Teile seiner persönlichen Erfahrung. All diese persönlichen Geschichten hatten Einfluss auf das Drehbuch von Sea of Solitude”, erinnert sich Cornelia Geppert.

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Ein Thema das bewegt

Die Vielseitigkeit der Monster von Sea of Solitudes spiegelt die vielfältigen Formen von Einsamkeit und Depressionen und somit auch zutiefst persönliche Erfahrungen wieder. Solch persönliche Themen polarisieren häufig, das positive Feedback überwiegt jedoch in diesem Falle: „Wenn wir über etwas sprechen, mit dem sich so viele Menschen identifizieren können, hat man immer ein breites Spektrum an Feedback. Was uns aber am stärksten im Gedächtnis bleibt, sind die buchstäblich tausenden Nachrichten von Fans, die vom Spiel tief bewegt wurden. […] Dazwischen mussten wir über die Fanreaktionen weinen, denn das ist alles, was wir uns je erhofft haben und noch mehr!“, so Geppert.

Wie Gaming der Psyche helfen kann

Cornelia Geppert sieht einen Wandel in der Gaming-Branche, der die Entwicklung von Titeln mit ernsteren Inhalten wie Sea of Solitudes begünstigt: „In letzter Zeit wird es in unserer Community zu einem echten Trend, das Thema geistige Gesundheit oder allgemein ernstere und erwachsenere Themen anzugehen. Diese Spiele sind in der Gaming-Community sehr willkommen. Ich begrüße diese Entwicklung sehr, denn es fühlt sich für mich an, als würde die Spieleindustrie erwachsen werden.“

Tatsächlich hilft bereits das Ansprechen von psychischen Krankheiten den Betroffenen. Einige Fans von Sea of Solitude erwähnen, dass sich ihre Wahrnehmung des Lebens in eine positive Richtung verändert hat und dass sie jetzt Ideen haben, wie sie einige ihrer Kämpfe überwinden können. Andere Fans sind einfach tief dankbar, dass sie sich mit ihren Problemen nicht mehr so allein fühlen, weil das Problem so offen angesprochen wird – diese Botschaft war den Machern besonders wichtig. Sea of Solitude zeigt Betroffenen, dass sie mit ihren Albträumen nicht allein sind.

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Warum jeder Sea of Solitude gespielt haben sollte

Ernste Themen wie körperliche und psychische Erkrankungen in Spielen ermöglichen Betroffenen wie Außenstehenden einen zwanglosen aber emotionalen Einblick, sorgen aber auch für ein komplexeres und somit spannenderes Gaming-Erlebnis. Sea of Solitude ist hier kein Einzelfall.

In Hellblade: Senua’s Sacrifice (das ihr zum Beispiel mit dem Xbox Game Pass spielen könnt) zum Beispiel leidet die Hauptfigur unter Psychosen. Wie einige andere Menschen mit dieser Krankheit hört auch Senua Stimmen, die nicht existieren. Sie sieht Dinge, die nicht echt sind. Dadurch ist es auch für den Spieler unmöglich, im Spiel zwischen Realität und Wahnvorstellung zu unterscheiden. Diese inneren Konflikte sind von den Entwicklern so sorgfältig recherchiert und umgesetzt worden, dass sie viel furchteinflößender wirken, als die eigentlichen Kreaturen der Hölle, denen sich Senua auf ihrer Reise stellt.

Beim Erleben dieser Spiele geht es selten um die simple Lösung eines Problems oder die Beseitigung einer Bedrohung. Der Spieler erhält einen Eindruck vom Gemütszustand betroffener Personen, was mitunter unangenehm sein kann. Diese Erfahrung verleiht nicht nur dem Spielerlebnis Tiefe, sondern vermittelt auch einen Eindruck des Krankheitsbildes, der auf anderem Wege kaum erreicht werden kann.

Sea of Solitude legt hierbei einen Fokus auf den Mehrwert des Spiels. „In Sea of Solitude haben wir kein rein positives Ende, in dem das Leben perfekt ist. Das Leben ist immer ein Auf und Ab – für uns alle. Bei Sea of Solitude geht es darum, das auszugleichen, was das Leben einem entgegenschleudert, und am Ende ein wenig zufriedener mit sich zu sein.“

Auch für Microsoft und Xbox sind Themen rund um Mental Health ein wichtiges Anliegen. Unter dem Leitspruch „Gaming for Everyone“ entstand deshalb ein Verhaltenskodex und Funktionen wie die Familienseinstellungen, um Spielern jeden Alters weltweit ein sicheres und positives Umfeld beim Spielen zu bieten. Denn jeder hat das Recht Spiele zu spielen, seine Meinung zu äußern und zu teilen ohne Angst vor Gewalt oder Belästigung haben zu müssen. Xbox entwickelt dabei stetig neue Funktionen, die zu einem sicheren und einladenden Umfeld auf Xbox One und Windows 10 PC für die Gaming-Community führen.

Sea of Solitude – Eine Indie-Erfolgsgeschichte

Mit seinem ungewöhnlichen Konzept sicherte sich Jo-Mei Games staatliche Förderung vom Medienboard Berlin Brandenburg und steht stellvertretend für den steigenden Erfolg von Indie-Studios auch in Deutschland. Cornelia Geppert zeigt sich optimistisch, dass weitere Indie-Titel aus Deutschland den Sprung schaffen: „Unsere Indie-Szene floriert gerade und es gibt Bemühungen der Regierung, uns finanziell zu unterstützen. So bin ich zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren mehr weltweite deutsche Indie-Game-Hits sehen werden!“

Kreative Geschichten mit Tiefgang, wie die von Sea of Solitude, sind eine ausgewiesene Stärke von Indie-Studios und bereichern die Vielfalt der Gaming-Landschaft. Das hat auch EA Originals – das Indie-Förderprogramm von EA – erkannt und unterstützt Jo-Mei Games bei ihrem Vorhaben.

Auch Xbox greift der vielfältigen Indie-Szene mit ID@Xbox unter die Arme und fördert unabhängige Studios weltweit. Das Programm ermöglicht es, qualifizierten Spieleentwicklern jeder Größe, ihre Kreativität zu entfalten, indem sie digitale Spiele auf Xbox One und Windows 10 mit Xbox Live selbst veröffentlichen.  So werden den Studios die Tools und der Support geboten, den sie für einen erfolgreichen Spiel-Launch benötigen.

Für mehr Details und Informationen zu Sea of Solitude besuche die offizielle Sea of Solitude-Website oder schau regelmäßig hier auf Xbox Wire DACH vorbei.

Website: LINK

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