Verho – Curse of Faces: PS5-Preview zum Retro-RPG
> INITIATING DECRYPTION SEQUENCE...
Ein Fluch, bei dem schon der Anblick eines Gesichts den Tod bedeutet. Eine Welt, die seit Jahrhunderten hinter Masken verschwindet. Und mittendrin ihr, auf der Suche nach dem Ursprung des Ganzen. Am 30. Juli bringt Kasur Games seinen düsteren First-Person-Dungeon-Crawler Verho – Curse of Faces auf PS5, und schickt euch dafür in die vielleicht unheimlichste Reise des Sommers. Wir haben schon einmal einen Blick nach Yariv geworfen und verraten euch, was euch dort erwartet.
Alle Details auf einen Blick
- Titel: Verho – Curse of Faces
- Release: 30. Juli 2026 (PS5); auf PC bereits erhältlich
- Plattform: PS5
- Entwickler: Kasur Games
- Publisher: CobraTekku Games (BXDXO GmbH)
- Genre: Action-Rollenspiel / First-Person-Dungeon-Crawler
- Spieleranzahl: 1 Spieler
- Altersfreigabe: USK 12
Setzt bloß eure Maske nicht ab
Die Geschichte hinter Verho ist schnell erzählt und trotzdem sofort verstörend: Vor langer Zeit legte ein Fluch die Welt in Trümmern. Wo immer zwei oder mehr Menschen zusammentrafen, starben plötzlich alle auf der Stelle, ohne dass jemand den Grund kannte. 264 Jahre lang zog sich die Menschheit deshalb in eine „Ära der Einsamkeit“ zurück, bis ein mysteriöser „Schöpfer“ endlich die Ursache fand: Es war der bloße Anblick eines Gesichts, der den Fluch auslöste. Die Rettung war am Ende verblüffend simpel. Eine einzige Erfindung sicherte das Überleben: die Maske. Sie ist in Yariv längst mehr als ein Gegenstand. Sie ist die einzige Grenze zwischen Leben und Tod.

Als reisende Gestalt macht ihr euch genau dorthin auf, wo alles begann. Ihr durchstreift verfallene Ruinen, tastet euch durch finstere Verliese und zieht durch eine Wildnis, in der hinter jeder Ecke etwas lauern könnte. Über allem schwebt eine Frage, die eure Reise trägt: Wollt ihr die Welt von ihrem Fluch befreien, oder seine Macht lieber für euch selbst nutzen? Wie ihr euch entscheidet, bleibt ganz euch überlassen.
Ein Gruß aus den Anfangstagen von PlayStation
Wer schon zu PS1-Zeiten dabei war, wird sich in Yariv seltsam heimisch fühlen. Verho tritt ganz bewusst in die Fußstapfen von King’s Field, jener First-Person-Rollenspielreihe aus dem Hause From Software, die lange vor Dark Souls den Grundstein für das Soulslike-Genre legte. Die grobkörnige 32-Bit-Optik, die schweren, fast tastenden Schritte, die bedrückende Stille zwischen zwei Gegnern: All das wirkt wie ein Fund aus einer PlayStation-Ära, die man längst vergessen glaubte.
Dazu passt, dass Kasur Games konsequent auf modernen Komfort verzichtet. Eine Karte sucht ihr vergebens, ein Questlog ebenso, und Wegweiser gibt es schon gar nicht. Stattdessen findet ihr euren Weg durch Yariv selbst. Ihr merkt euch Abzweigungen, verknüpft Hinweise und setzt Stück für Stück zusammen, wie diese Welt eigentlich funktioniert. Auf dem PC, wo Verho bereits seit November 2025 erhältlich ist, hat genau dieser altmodische Entdeckergeist der Fanszene besonders gut gefallen. Auf PS5 kehrt das Prinzip nun dorthin zurück, wo es einst seinen Anfang nahm.
Welche Maske darf es sein?
Schon der erste Moment im Spiel ist eine Entscheidung: Ihr wählt eure Maske und legt damit fest, wer ihr in dieser Welt sein wollt. Denn hinter jeder Maske steckt eine Klasse mit eigenen Startwerten. Greift ihr zur Maske des flinken Diebs, startet ihr mit viel Geschick, aber wenig Kraft und Magie. Ein anderer Charakter wiederum stemmt schwere Waffen oder schleudert Zauber. Festgelegt seid ihr damit aber keineswegs.
Denn Verho lädt zum Tüfteln ein. Mit jedem Stufenaufstieg verteilt ihr eure Punkte frei und formt euren Charakter genau so, wie es euch gefällt. So wird aus dem flinken Dieb schnell ein Hybrid, der Fallen umgeht und trotzdem eine Handvoll Feuerzauber im Ärmel hat. Wie euer Charakter am Ende aussieht, wächst ganz nebenbei aus dem, was ihr unterwegs findet und ausprobiert.

Jeder Schritt will verdient sein
Macht euch keine Illusionen: Verho nimmt euch von der ersten Minute an ernst und erwartet dasselbe von euch. Ihr startet verwundbar, und schon der Gegner gleich hinter der ersten Ecke kann euch den Garaus machen, wenn ihr unvorsichtig seid. Jede Waffe fühlt sich dabei anders an. Das Rapier etwa stößt nach vorn und trägt euch ein, zwei Schritte auf den Feind zu, was in engen Gängen schon mal zu unerwarteten Zusammenstößen führt. Schwere Waffen setzen dagegen auf wuchtige Hiebe, und sobald ihr einen Bogen in die Hände bekommt, sieht so mancher Kampf plötzlich ganz anders aus.
Ein Kniff sorgt dabei für einen ganz eigenen Rhythmus: Jedes Mal, wenn ihr speichert, kehren die Gegner der Welt zurück. Das klingt gemein, ist aber Absicht. So dreht ihr einfach eine kleine Runde, räumt ein paar Feinde aus dem Weg und steigt Stufe um Stufe auf, bis ihr euch an die bessere Ausrüstung wagen könnt, die irgendwo auf euch wartet. Und weil euch niemand an die Hand nimmt, lohnt sich ein wacher Blick doppelt: Selbst in den Beschreibungen eurer Gegenstände stecken manchmal die Lösungen für Rätsel, an denen ihr gerade verzweifelt.
Ausblick auf den PS5-Start
Verho – Curse of Faces ist kein Spiel, das euch entgegenkommt und will das auch gar nicht. Es setzt auf Atmosphäre statt Wegweiser, auf Neugier statt Komfort und auf eine Optik, die ihre Wurzeln offen trägt. Wer die Anfänge des Rollenspiel-Genres noch kennt oder sie zum ersten Mal entdecken möchte, ist hier genau richtig. Wie sich die Reise durch das verfluchte Yariv auf PS5 anfühlt, findet ihr ab dem 30. Juli selbst heraus.


Jetzt seid ihr gefragt: Traut ihr euch nach Yariv – und für welche Maske würdet ihr euch entscheiden? Verratet es uns wie gewohnt unten in den Kommentaren! Und wenn ihr schon dabei seid: Vergesst nicht das Gewinnspiel weiter oben – vielleicht haltet ihr euren Verho-Code schon bald in den Händen.
Website: LINK