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Resident Evil Hands-on: Project Resistance auf der Tokyo Game Show

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Takao Uehara PlayStation.BlogJapan


Am Stadtrand von Raccoon City wird ein geheimes Experiment an Menschen durchgeführt … die perfekte Kulisse für den mit Spannung erwarteten Titel Project Resistance, der mit seinem 4vs1-Online-Multiplayer eine neue Art von Horror in die Welt von Resident Evil bringt.

Die Spieler müssen sich für eine Seite entscheiden: die des Masterminds, der die Versuchsanlage überwacht und steuert oder die Seite der Überlebenden, die im Team versuchen, aus dem Gefängnis zu fliehen. Project Resistance bringt neue Herausforderungen in die Resident Evil-Serie, die es bisher noch nie gab und weckte damit das Interesse der Zuschauer auf der TGS 2019.

Wie sich der Mastermind und die Überlebenden

Während des Hands-on auf der TGS 2019 haben wir das teambasierte Koop-Spiel getestet. Wir konnten zwischen dem Mastermind Daniel Fabron und den Überlebenden Sam, January, Valerie und Tyrone wählen. Dabei bekamen wir die Möglichkeit, drei verschiedene Areale des Spiels zu sehen und einen guten Ersteindruck der Mechaniken des Spiels.

Als einer der Überlebenden spielen

Gutes Teamwork und die Stärken eurer Mitstreiter zu kennen sind essentiell für Project Resistance.

Um zu gewinnen, müssen die Überlebenden den Ausgang gemeinsam als 4er-Team erreichen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Damit sich die Türen auf ihrem Weg öffnen, benötigen die Teamspieler verschiedene Schlüsselkarten und müssen sich gegen Zombies verteidigen.

Wir konnten während des Spielens altbekannte Items wie Kräuter und Waffen entdecken. Ebenso Umbrella Credits, die zum Kauf von Gegenständen genutzt werden. Allerdings teilen sich die Überlebenden ein Konto – ihr müsst also aufpassen, dass ihr euren Mitspielern noch genügend Währung übrig lasst, damit auch sie sich neu ausstatten können. Es ist immer eine gute Idee, sich mit den Teamkameraden abzusprechen.

Die einzigartigen Skills jedes Überlebenden haben entscheidenden Einfluss auf das Entkommen aus dem Labor. Jeder von ihnen hat einen Personal Skill und einen Fever Skill. Sam kann beispielsweise zwei starke Nahkampfattacken ausführen, während Valerie Items anzündet und für die Heilung des Teams zuständig ist. Anfangs war es etwas schwierig, den richtigen Skill im geeigneten Moment einzusetzen.

Als wir uns daran gewöhnt haben, konnten wir dem Team gut helfen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase haben wir die Wichtigkeit des Teamworks und das Kombinieren von Skills zum Überleben sehr schätzt.

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Wenn ihr erst mal vertraut mit den Fähigkeiten der Überlebenden seid, gibt es so viele Dinge zum Ausprobieren! Während einer Runde haben wir January gespielt, die als Support-Charakter viele Hacking-Eigenschaften besitzt und Überwachungskameras für eine kurze Zeit ausschalten kann. Tyrone hingegen ist ein Nahkämpfer und verfügt über einen sehr hohen Verteidigungswert.

Mit dem Overload-Skill von January könnt ihr auch den Mastermind schwächen, indem ihr die Karten erhöht, die er benötigt. Wir haben ihre Fähigkeiten so oft es ging verwendet, aber der daraus resultierende Effekt war nur schwer zu sehen. Deshalb sind wir uns nicht sicher, ob und wie gut es tatsächlich funktioniert. Ein dadurch eher zurückhaltender Spielstil hielt uns am Leben, aber wir waren dadurch nicht in der Lage, die dritte Area zu verlassen. Die Zeit lief ab und wir haben die Partie verloren.

Die verdeckten Fähigkeiten sind uns beim Spielen vom Mastermind besonders aufgefallen. Sobald die Überwachungskameras ausgeschaltet sind, kann der Mastermind nämlich nichts tun. Zusätzlich ließen sich keine mächtigen Karten ausspielen, da die Kosten dafür durch January erhöht wurden.

Mit der Zeit haben wir die Eigenschaften der einzelnen Charaktere verstanden und sie auch taktisch eingesetzt. Zum Beispiel an Stellen, an denen der Mastermind eventuell Fallen aufgestellt hat oder in Momenten, in denen uns ein Tyrann (eine massive Biowaffe von Umbrella) nicht im Weg stehen darf. Je mehr wir gespielt haben, desto öfter wollten wir January ausprobieren, da wir nun wissen, wie sich ihre Fähigkeiten maximieren lassen.

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Als nächstes haben wir den Nahkämpfer Tyrone ausprobiert, der mal ein Feuerwehrmann war und deshalb gut mit den Zombie-Horden klarkommt. Mit einem Stück Holz oder einem Vorschlaghammer in der Hand stellt er sich den Untoten entgegen.

Es hat Spaß gemacht, ihn als ein Tank zu steuern und an Plätze vorzudringen, wo sich Zombies verstecken können. Dort kann Tyrone aufräumen, bevor die körperlich schwächeren Teammitglieder wie January und Valerie nachkommen. Tyrones Skills sind einfach, aber wirkungsvoll. Mit seinem Survival Yell kann er beispielsweise die Verteidigungswerte des gesamten Teams steigern. Sein kühner Spielstil unterscheidet sich stark von Planern wie January und hat uns gezeigt, welche Spieltiefe die unterschiedlichen Charaktere haben können.

Das bedeutet auch: Wer sich zu sicher ist, wird in diesem Spiel verletzt. Wir haben uns geradewegs auf den Ausgang zubewegt, als plötzlich ein Tyrann auftauchte und uns einfach umgehauen hat. Wir waren fast tot und mussten zu unserem Team zurückkriechen. Unglücklicherweise stellte sich der Tyrann in den Weg und wir wurden vernichtet.

Nach der Wiederbelebung sind wir zum Ausgang gerannt aber haben es nicht innerhalb des Zeitlimits geschafft. So mussten wir lernen, die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen und eine Balance aus Angriffslust und Defensive im Team zu halten.

Während unserer Spielsession auf der TGS 2019 haben wir es leider nicht geschafft, aus dem Versuchslabor zu entkommen. Wir haben uns geschworen, Sam und Valerie auszuprobieren, um während der Closed Beta im Oktober erfolgreich zu entkommen.

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Als der Mastermind spielen

Wenn ihr als Mastermind spielt, sind die Bewegungen der Überlebenden und das Beachten der Kosten für Kartenaktionen der Schlüssel zum Sieg.

Um in dieser Rolle zu gewinnen, müssen die Überlebenden gestoppt werden, damit sie nicht entkommen. Dafür stehen euch die kleinen Markierungen auf der Karte und der Blick durch die Überwachungskameras zur Verfügung. Damit sie den Ausgang nicht erreichen, kann der Mastermind Fallen setzen und gefährliche Kreaturen schicken.

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Der Mastermind muss verschiedene Karten benutzen, die Aktionen wie das Platzieren von Zombies, Aufstellen von Bärenfallen und Abschießen von Projektilen aus den Überwachungskameras auslösen. Während der Spielsession hatte der Mastermind vier Karten zur Verfügung, die unterschiedlich viel kosteten.

Eine Karte mit Zombie-Hunden kostet beispielsweise mehr als die eines Tyrannen. Obwohl die Anzahl der Karten festgelegt ist, füllen sie sich mit der Zeit immer wieder auf. Wir haben gedacht, dass das konstante Setzen von gefährlichen Kreaturen zum Sieg führen würde, aber mussten lernen, dass es nicht so einfach ist.

Die Spielführer auf der TGS 20189 haben uns erzählt, dass die Überlebenden oft im Nachteil sind, solange sie die Techniken noch nicht verstanden haben.

Beim Spielen des Masterminds haben wir die Überlebenden durch die Kameras beobachten können und festgestellt, dass es ihnen schwer fiel, die ersten Fallen und Zombies zu überwinden. Als sich ein Überlebender vorgearbeitet hat und den Raum erreichte, haben wir die Lichter ausgeschaltet und die Tür verriegelt. Der Gegner versuchte die Tür zu öffnen, doch das funktionierte dank unserer Aktion nicht. Während der Überlebende panisch wurde, ließen wir in diesem Raum einen Zombie angreifen.

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Als Mastermind haben wir beim Vereiteln der Fluchtpläne eine dunkle Zufriedenheit verspürt. Obwohl das Dimmen der Lichter und Abschließen der Tür keine aufregenden Aktionen sind (oder wertvolle Karten kosten), hat es großen Spaß gemacht damit zu spielen. Sobald ihr als Mastermind nicht mehr durch die Kameras schauen dürft, seid ihr stark benachteiligt und könnt die Überlebenden nicht mehr so gut an ihrem Fluchtplan hindern.

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Sobald ihr in der Lage seid, die Fähigkeiten der Überlebenden einzuschätzen, könnt ihr Fallen platzieren und sie aufhalten, bis die Zeit abgelaufen ist. Da es so recht einfach war zu gewinnen, blieb uns Zeit darüber nachzudenken, was für die Überlebenden noch interessant wäre.

Mit der Closed Beta am 04. Oktober 2019 und weiteren Verbesserungen vor der Tür, wird das Balancing des Spiels immer besser. Wir können es kaum erwarten, alles auszuprobieren und unsere Fähigkeiten als Mastermind weiter auszubauen!

Ihr wollt noch mehr wissen? Lest hier unser Interview mit dem Producer von Project Resistance, Masachika Kawata.

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Ein Interview mit Masachika Kawata, dem Producer von Resident Evil: Project Resistance

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