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Rekrutiert im Action-RPG Citizens of Space aus einer Galaxie der bescheidenen Helden

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Ryan Vandendyck, Game Director, Eden Industries


Ich bin Ryan Vandendyck, Game Director von Citizens of Space und Kopf der Citizens-Reihe. Heute erfahrt ihr etwas über ein kleines, aber überaus entscheidendes Spielelement der Citizens-Spiele: Es geht um die Vielfalt der namensgebenden Citizens, den Bürgern.

Der Grundstein für die Citizens-Reihe wurde vor einem Jahrzehnt im Jahr 2009 mit einer simplen Idee gelegt: Was wäre, wenn ganz normale Leute, die typischen NPCs der meisten Spiele, plötzlich die Helden sind? Diese einfache Idee hat uns herausgefordert, mehr hat es nicht gebraucht, und wir fingen an, mögliche Konzepte zu entwickeln.

Am Ende unserer Arbeit stand Citizens of Earth, das erste Spiel der Citizens-Reihe. Aber ziemlich schnell kam die Frage auf, wie diese Otto-Normalverbraucher eigentlich aussehen sollten. Wir wollten, dass die Menschen der Erde in Citizens of Earth und die Bewohner unserer Galaxie in Citizens of Space einen Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Daher war uns klar, dass unsere Protagonisten eine möglichst große Vielfalt abbilden müssen.

Wer glaubt, dass uns diese Umsetzung eingeschränkt hätte (zum Beispiel: „Oh, wir müssen noch mehr Menschen erstellen, die soundso sind, und brauchen wir wirklich noch mehr Leute, die soundso aussehen …”), liegt daneben. Ganz im Gegenteil. Das Ganze hat ein wahres Kreativitätsfeuerwerk in uns ausgelöst und unsere Vorstellungen, wer alles zum Helden werden kann, gesprengt.

Und da der klassische „Held” in einem Videospiel meist auch ziemlich heldenhaft dargestellt wird (so ein Klischee, ein Held, der wie ein Held aussieht), haben wir schnell erkannt, dass wir hier eine großartige Gelegenheit hatten, mit unseren Bürgern mal eine ganz andere Richtung einzuschlagen.

In Citizens of Earth haben wir nicht nur ein Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Charakteren (was wir von Anfang an erreichen wollten), sondern auch Bürger aller Altersstufen, Körperformen und in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Im Spiel dreht sich alles darum, dass aus ganz normalen Menschen Helden werden. Daher war es uns wichtig, dass sich die normalen Leute, die das Spiel spielen, auch in den Helden, die sie rekrutieren und einsetzen, wiedererkennen können. Natürlich haben wir dabei aber auch ganz einfache, praktische und ästhetische Gründe berücksichtigt: Es wäre schlicht langweilig, wenn alle 40 rekrutierbaren Charaktere in Citizens of Earth und Citizens of Space gleich aussehen würden!

Citizens of Space: Artist Sketch on PS4Citizens of Space: Artist Sketch on PS4

Beim Übergang von Citizens of Earth zu Citizens of Space gab es eine neue Herausforderung für uns. Jetzt mussten wir die Vielfalt bei völlig neuen Wesen mit ganz anderen Kategorien beachten, insbesondere bei Robotern und Aliens.
Anders als bei Citizens of Earth hatte es weniger damit zu tun, dass wir sicherstellen wollten, dass sich die Spieler auch mit den Helden im Spiel identifizieren können.

Wir gehen nicht davon aus, dass allzu viele Aliens und Roboter unser Spiel spielen werden (auch wenn wir die Hoffnung natürlich nicht aufgeben). Es ging mehr darum, das Grundprinzip der Vielfalt beizubehalten und diesmal galaktische Normalbürger als interstellare Helden ins Rampenlicht zu rücken.

Diese große Vielfalt ist ein wiederkehrendes Thema innerhalb von Citizens of Space. Egal auf welche Bürger ihr trefft, ihr Erscheinungsbild und ihre Fähigkeiten im und außerhalb vom Kampf werden einzigartig sein. Bereitet euch darauf vor, dass sich jeder Bürger im Kampf etwas anders spielen lässt. Das liegt nicht nur an ihren Kampffähigkeiten, sondern auch an den neuen Kampf-Minispielen, die ihr spielen könnt, um den Fähigkeiten eurer Bürger extra Kräfte zu verleihen.

Und eine Sache darf natürlich nicht fehlen, schließlich handelt es sich ja um ganz normale Leute. Jeder Bürger übt einen Beruf aus bzw. ein „Talent”, das dazu dient, eure Fähigkeit zu erweitern und mit eurer Umwelt zu interagieren.

Wenn ihr gerne Items kauft und einsetzt, dann lasst die zahlreichen Bürger, die in einem Laden arbeiten, im Level aufsteigen (zum Beispiel den Pizza-Bot oder den Koch). So erhaltet ihr Zugang zu neuen und mächtigeren Items. Wenn euch das Erkunden der Welt Spaß macht, erreicht mit dem Bergarbeiter oder dem Decorator (Raumgestalter) ein höheres Level, denn mit ihrer Hilfe lassen sich Felsen beseitigen und Blöcke aus dem Weg räumen.

So erhaltet ihr Zugang zu geheimen Bereichen und könnt die Früchte eurer Entdeckungen ernten. Oder vielleicht habt ihr eher eine künstlerische Ader? Dann lasst den Composer (Komponisten) im Level aufsteigen, damit ihr (dauerhaft, wenn ihr wollt) die abgespielte Musik in den verschiedenen Levels anpassen könnt.

Mit dem Meteorologist (Meteorologen) könnt ihr sogar das Wettersystem im Spiel beeinflussen und der Curator (Kurator) hält einige Konzeptzeichnungen bereit, mit denen ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt.

Und falls ihr tiefer in die Kontrolle der Spielmechanik einsteigen wollt, solltet ihr euren Assistenten oder euer Schiff aufsteigen lassen. Dadurch lassen sich die Häufigkeit der Kämpfe und eure Reisegeschwindigkeit besser bestimmen.

Citizens of Space: Artist Sketch on PS4Citizens of Space: Artist Sketch on PS4

Obwohl es im Kern der Citizens-Reihe um Spaß geht – schließlich sind es urkomische RPG-Abenteuer -, streue ich gerne tiefer liegende, positive Botschaften in unsere Spiele. Und die Botschaft für die Citizens-Reihe lautet: So wie alle „normalen Leute” im Spiel einzigartige und ganz besondere Helden sind, so ist auch jede „normale Person” in unserer Welt ein einzigartiger und ganz besonderer Held.

Wir freuen uns, dass wir diese positive Botschaft der Vielfalt und des Selbstwertgefühls der normalen Leute durch Citizens of Space weiterverbreiten können.

Citizens of Space erscheint morgen für Playstation 4 in Europa und ich kann es kaum erwarten, dass ihr die Bürger trefft und sie aus der großen Vielzahl, die auf euch in Citizens of Space wartet, rekrutiert. Vielen Dank!

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