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Minecraft Starter-Guide – Ab in die Minen: Stollen graben und Erz abbauen

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Der Name des Spiels Minecraft ist eine Mischung aus den englischen Worten Mine für Bergwerk und Craft für Kunst oder Kunsthandwerk. Damit ist eigentlich schon klar, mit was ihr euch immer wieder in eurer Klötzchen-Welt beschäftigen werdet: dem effektiven Bergbau.

Also schnappt euch die Spitzhacke und buddelt euch wie ein Maulwurf in die Tiefe, um an das Erz für wertvolle Materialien, beispielsweise Eisen, Gold oder Diamanten zu gelangen, mit denen ihr dann fantastische Bauwerke und wertvolle Gegenstände erschaffen könnt.

Diese Ressourcen findet ihr unter Tage:

  • Eisenerz
  • Golderz
  • Diamanterz
  • Lapislazulierz
  • Redstone-Erz
  • Steinkohle
  • Smaragderz
  • Netherquarzerz

In einem Ofen schmelzt ihr die abgebauten Ressourcen ein und erhaltet das entsprechende Material, mit dem ihr dann Rüstung, Waffen, Werkzeuge und allerhand andere wichtige Gegenstände herstellt.

Blöcke pressen

Mit der Zeit werdet ihr reichlich Erz abbauen und wenn ihr einen Ofen und eine Werkbank in der Mine platziert auch gleich verwenden können. Wenn der Platz im Inventar langsam knapp wird, lagert ihr überschüssiges Material am besten in Truhen und Kisten ein.

Noch effektiver geht ihr vor, wenn ihr an der Werkbank jeweils neun Smaragde, Eisenbarren, Steinkohlestücke etc. zu Blöcken formt. Diese lassen sich stapeln und ihr könnt ein ganzes Lagerhaus voll stellen, ohne Gefahr zu laufen alles aus eurem Inventar nach einer unglücklichen Begegnung mit ein paar Monstern zu verlieren. Wäre doch Schade.

Bergbau ist ganz einfach

Aber genug der Vorrede, schnappt euch das beste Werkzeug, welches ihr zur Verfügung habt und legt einfach los. Wichtig: Buddelt niemals die Blöcke direkt unter eurer Spielfigur weg, sonst landet ihr mit Pech direkt in Lava oder fallt aus großer Höhe in einen natürlichen Schacht. Auch direkt über eurem Kopf Blöcke wegzuhauen ist nicht sonderlich empfehlenswert, unter Umständen werdet ihr plötzlich von nachrutschendem Sand oder Kies begraben.

Am besten arbeitet ihr auch mit Treppenstufen Stück für Stück nach unten und schafft so erst einmal einen Zugangsweg zu eurer Mine. Die seltenen Erze findet ihr sehr weit unten, also grabt entsprechend tief. Möglicherweise stoßt ihr auf eine Höhle, dann könnt ihr euch die Mühe sparen eine eigene Halle als zentralen Ort zu bauen und macht es euch dort heimisch.

Mit einem Bett, Nahrungsvorräten (Bergbau macht besonders hungrig), Truhen, Fässern sowie Ofen und Werkbank errichtet ihr euch eine richtig wohnlich ausgestattete Untertage-Zentrale und könnt ganz in Ruhe ein riesiges Tunnelsystem unter eurer Welt errichten.

Leitern und Fackeln mitnehmen

Da ihr unter der Erde kein Holz findet rüstet ihr euch am besten vorher mit einem ordentlichen Vorrat an Leitern und Fackeln aus oder nehmt Holzbretter und Stöcke mit. Leitern sind extrem nützlich, wenn ihr mal mehr als ein Stufe, die ihr ja mühelos springen könnt, überwinden müsst und keine weiteren Blockreihen zerstören könnt, Fackeln bieten Schutz vor spawnenden Monsterhorden in der Nacht und liefern Licht in den stockdüsteren Gängen.

So verirrt ihr euch nicht in den Tunneln

Wenn ihr einige Stunden gebuddelt habt und fleißig Erz abbaut, kann es schon mal schwierig werden den Weg zurück an die Oberfläche zu finden. Ehe ihr rumlauft und von einer Sackgasse in die nächste stolpert, nutzt den Fackel-Trick. Platziert immer nur an einer Seite der Gänge ein Leuchtmittel, so braucht ihr für den Rückweg nur schauen, auf welcher Seite keine Fackeln sind und ihr findet immer die richtige Abzweigung.

Schneller schmelzen

Jetzt verfügt ihr bald über große Erzvorräte und könnt euch daran machen, Eisen- oder Goldbarren und andere Materialien herzustellen. Am effektivsten macht ihr das, in dem ihr den in der Bedrock-Version neu hinzugekommen Schmelzofen nutzt.

Den könnt ihr mit wenig Aufwand aus einem normalen Ofen, fünf Eisenbarren und drei mal glattem Stein an der Werkbank craften. Der Vorteil: Erze lassen sich damit doppelt so schnell weiter verarbeiten. Und nutzt ihr als Brennmaterial einen lange vorhaltenden Steinkohleblock, füllt sich euer Inventar, ohne das ihr euch groß darum kümmern müsst.

Bahnfahren statt schleppen

Und wie könnt ihr eure Materialien jetzt am effektivsten an das Tageslicht befördern? Ganz einfach, ihr baut euch ein einfaches unterirdisches Schienensystem. Dazu benötigt ihr zu Anfang nicht mehr als Schienen, die ihr im 16er-Pack aus sechs Eisenblöcken und einem Stock herstellt, dazu natürlich noch eine Lore für den persönlichen Transport, die ihr aus fünf Eisenblöcken fertigt.

Wenn ihr Materialien befördern möchtet, braucht ihr eine Güterlore, eine Kombination aus einer Standard-Lore und einer Truhe.

Die Schienen legt ihr von einem beliebigen Punkt der Mine bis zum Ausgang, wobei die Überwindung eines Höhenunterschieds von einem Block kein Problem darstellt. Das Verlegen ist simpel und die einzelnen Schienen verbinden sich automatisch. Ihr könnt jetzt in die Lore einsteigen und ganz bequem, allerdings recht langsam, hin- und herfahren.

Schneller geht es, wenn ihr besondere Antriebsschienen benutzt. Wie ihr zum erfolgreichen Minecraft-Bahnbauer werdet, ein riesiges, ausgefeiltes Schienennetz verlegt und automatisiert Ressourcen an die Oberfläche befördert, erklären wir euch in einem folgenden Tutorial.

So werdet ihr zum Überlebenskünstler in Minecraft

Ihr habt gerade erst mit Minecraft und wollt zum absoluten Klötzchenmeister werden? Dann wird euch unsere wöchentliche Tutorial-Serie bestimmt weiterhelfen:

  1. Minecraft Starter-Guide: Der erste Tag in deiner eigenen Klötzchen-Welt
  2. Minecraft Starter-Guide: So übersteht ihr die erste Nacht in der neuen Welt
  3. Minecraft Starter-Guide: Waffen und Rüstungen herstellen
  4. Minecraft Starter-Guide: Ackerbau und Viehzucht

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