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Editors’ Choice: Doom Eternal ist ein höllischer Ritt

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Ihr kennt doch bestimmt das **knack** Geräusch das entsteht, wenn ihr in einen großen, saftigen Apfel beißt, oder? Stellt euch diesen befriedigenden Moment vor und wie er über Stunden anhalten könnte. Jetzt tauscht den Apfel gegen Dämonen aus und ihr wisst, was euch in Doom Eternal erwartet.

Thy Flesh Consumed

Id Software hat einen Shooter entwickelt, der euch bis ins Mark erschüttern wird. Die Fortsetzung des Doom-Reboots von 2016 ist eine Ode an die mörderischen und Vollgas gebenden Spiele der 90er Jahre. Die Geschichte wird in den Hintergrund geschoben, um die unerbittliche White-Knuckle-Action, die von Mick Gordons muskulöser Metal-Partitur gekonnt angetrieben wird, voll und ganz zu genießen.

Das Spiel ist schnell und oft ziemlich schwierig, aber es belohnt einen aggressiven Spielstil – kopfüber in einen Kampf einzutauchen ist meist der beste Weg, um den Tod für ein paar Millisekunden zu betrügen.

Sobald diese Vorgehensweise in eurem Kopf Normalität wird, ist Doom Eternal eines der unterhaltsamsten Action-Spiele dieser Generation.

Sperrfeuer

Zusätzlich zu seinem Doom-Erbe leiht sich Doom Eternal großzügig einiges von Quake III: Arena. Viele der wilden Kampagnen-Begegnungen spielen sich wie die Multiplayer-Matches von damals. Zum Beispiel, wenn ihr Bounce-Pads startet und durch gotische Gänge rennt, während ihr ganzen Horden voller Ghulen so viel Schaden wie irgendwie möglich zufügt.

Und dieses Arsenal erst! Mein Favorit ist das Plasmagewehr, eine höllische Todesmaschine, die ich mit einem Sekundärangriff aufgerüstet habe, um superheißes Gas auf nahegelegene Feinde im Shotgun-Stil abzulassen. Später habe ich eine Waffenbeherrschung freigeschaltet, die meinen Primärangriff einige Sekunden später zusätzlich verstärkte. Feuer, Gas auslassen und danach wieder mit erhöhtem Schaden feuern – das ist ein virtuoser Kreis mit einer fantastisch viszeralen Umrandung und ein perfektes Beispiel für die chaotische Kreativität von Eternal, die allgegenwärtig ist.

Natürlich sind alte Fan-Favoriten wie Rocket Launcher, Super Shotgun und Chaingun ebenfalls gut vertreten. Viele Waffen sind mit einem Fähigkeitsbaum ausgestattet, der je nach eurer Upgrade-Auswahl in verschiedene Spielstile verwandelt. Dieses Design verleiht dem Kampf Tiefe und eine experimentelle Qualität. Das Spiel ermutigt euch dazu, immer wieder zu spielen, damit ihr alle offensiven Optionen ausprobieren könnt – und ihr werdet es tun.

Ich freue mich außerdem sehr euch zu berichten, dass der legendäre BFG 9000 noch nie in besserer Form war. Anschnallen, Leute!

Master Level

Seid gewarnt: Doom Eternal ist eine Herausforderung, selbst wenn ihr die Einstellung “Los, gib’s mir” auswählt. Aber es ist ein Spiel, das des Kampfes würdig ist – sobald ihr die Kampfschleifen erst einmal gemeistert habt, werden ihr problemlos an den ersten harten Begegnungen vorbeikommen und mit angespannter Bauchmuskulatur im späten Spiel in den nächsten Chaos-Kampf springen. Hört ihr die Schreie?

In Doom Eternal könnt ihr den Schwierigkeitsgrad im Handumdrehen verändern. Und mal ganz unter uns: Es keine Schande, die Schwierigkeit eine oder zwei Stufen fallen zu lassen, um sich an einem besonders harten Kampf vorbeizuschleichen. Besonders, wenn es sich dabei um die unversöhnlichen Boss-Begegnungen des Spiels (Übrigens, wenn ihr die Chance habt, die Sentinel-Rüstung zu verwenden, nutzt sie!) handelt.

Doom Eternal ist ein Meisterwerk des mechanischen Chaos und eine exquisite Fortsetzung von Doom aus dem Jahr 2016. Id Software hat es mal wieder geschafft – wir sehen uns am Ufer der Hölle.

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