Dragon Ball Xenoverse 3 erstmals im Hands-on
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Nach mehr als zehn Jahren neigt sich die Zeit von Dragon Ball Xenoverse 2 langsam ihrem Ende entgegen. Für Fans des Action-RPGs ist dies jedoch kein Grund, zu verzweifeln, denn mit Dragon Ball Xenoverse 3 wirft bereits der Nachfolger seinen Schatten voraus. Während der Gamescom hatten wir kürzlich die Chance, uns auf der PlayStation 5 erstmals selbst mitten in den Kampf gegen den legendären Super-Saiyajin Broly zu stürzen.
Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, uns mit Masayuki Hirano auszutauschen, der bereits seit den Anfangstagen der Reihe die Xenoverse-Games als Producer betreut. Mit ihm konnten wir unter anderem über die Zusammenarbeit mit Dragon-Ball-Schöpfer Akira Toriyama sowie die bisher vorgenommenen Gameplay-Änderungen sprechen. Was er uns verraten hat und wie sich die heiß erwartete Fortsetzung spielt, erfahrt ihr jetzt!
Ein Blick in die Zukunft des Dragon-Ball-Universums
Für den Fall, dass ihr bisher noch nichts von Dragon Ball Xenoverse 3 gehört haben solltet, hier ein paar wichtige Infos: Die Story des Action-Rollenspiels entführt uns in das Jahr 1000. Damit setzt die Handlung der Fortsetzung rund 150 Jahre nach dem Ende des Vorgängers an. Seit dem Ende von Dragon Ball Z sind sogar geschlagene 216 Jahre vergangen. Hirano-san verspricht den Fans dank der engen Zusammenarbeit mit Toriyama-sensei während der Entwicklung des Spiels jede Menge Überraschungen
Ihr erlebt die Geschichte der Singleplayer-Kampagne, ähnlich wie in den beiden Vorgängern, aus der Perspektive eures eigens erstellten Charakters. Diesmal habt ihr sogar noch eine zusätzliche Option bei der Kreation eurer Spielfigur, denn erstmals wird es möglich sein, als Cyborg zu spielen! Allzu viel konnten wir Hirano-san leider nicht hierzu entlocken, doch er deutete an, dass Cyborgs besonders mit “Kraft und Geschwindigkeit” brillieren sollen.
Über die Story selbst können wir euch an dieser Stelle leider ebenfalls nicht allzu viel erzählen, denn diese fand während der von uns gespielten Demo quasi nicht statt. Wir waren lediglich kurz im Apartment unserer Spielfigur unterwegs, ehe wir von Gamma 1, einem aus dem Anime-Kinofilm Dragon Ball Super: Super Hero bekannten Cyborg-Krieger, eine Mission erhalten hatten. Deshalb sind wir direkt mit unserem Team ausgerückt.
Showdown im Land des Schnees
Wie schon im Vorgänger besteht euer Team auch in Dragon Ball Xenoverse 3 aus insgesamt vier Charakteren: eurer Spielfigur und drei NPCs. Diesmal waren sie alle Teil des Great Saiyan Squad. Es ist eine neue Gruppierung, die den Platz der Time Patrol aus den ersten zwei Xenoverse-Games einnimmt. Dem GS schließt sich eure Spielfigur vermutlich im Laufe der Handlung an. Warum genau, ließ Producer Masayuki Hirano während unseres Interviews kurz nach unserem Anspiel-Termin allerdings noch offen.
Doch wieder zurück zur Mission unseres Teams: Es hat uns aus dem sonnigen West City, der neuen weitläufigen Hub-Welt des kommenden Action-Rollenspiels, in eine eisige Schneelandschaft verschlagen. Die Ruhe nach unserer Ankunft sollte natürlich nicht allzu lange währen, denn nur wenige Augenblicke später haben sich verschiedene Gegner auf uns gestürzt, denen wir eine ordentliche Tracht Prügel verpassen mussten.
Nach einigen gezielten Schlägen, Tritten und der einen oder anderen Gallick Gun, einer von Vegetas Spezialattacken, lagen die Unruhestifter vor uns im Schnee. Hier ist uns direkt die veränderte Steuerung aufgefallen, denn anders als noch in Xenoverse 2 stürmt ihr nun zum Beispiel nicht mehr mit L2 auf einen Gegner zu, sondern mit L3. Hirano-san hat uns verraten, dass sich dies bis zum Release des Action-RPGs womöglich noch verändern könnte. Eventuell wird die finale Steuerung also näher an der des Vorgängers sein.
Super-Saiyajin oder Seelen-Anrufung? Ihr entscheidet
Nachdem wir einige weitere Gegner, unter anderem verschiedene Mitglieder der Freezer-Armee sowie diverse angriffslustige Roboter besiegt hatten, war es Zeit, dem finalen Bossgegner der Mission entgegenzutreten: Broly aus dem Anime-Kinofilm Dragon Ball Super: Broly und das ausgerechnet in seiner mächtigen Full-Power-Form.

Hier kam nun das überarbeitete Erwachen-System ins Spiel. In den beiden Vorgängern war es so, dass sich eure Spielfigur, abhängig von der ausgewählten Rasse, verwandeln konnte. Saiyajin konnten so beispielsweise verschiedene Super-Saiyajin-Stufen erreichen. Dies wird auch in Dragon Ball Xenoverse 3 möglich sein, falls ihr das möchtet. Alternativ könnt ihr nämlich ebenfalls mit der Seele eines legendären Kriegers verschmelzen.
Die Idee hierfür stammt von Akira Toriyama. Im Spiel könnt ihr eine Wahrsagerin aufsuchen und mit ihrer Hilfe die Seele eines bekannten Dragon-Ball-Charakters herbeirufen. Auf diese Weise gelangen sie ins Jahr 1000 und stellen euch ihre Macht sowie ihr Wissen zur Verfügung. Wie schon in den Vorgängern könnt ihr ihre Techniken lernen oder ihre Seelen während eines Kampfes herbeirufen. Darüber hinaus wird es sogar möglich sein, mit jener Seele zu verschmelzen, um so kurzzeitig zu Trunks, Piccolo oder Kuririn zu werden.
Broly außer Rand und Band
Während unseres Kampfes gegen Broly hatten wir die Seele von Trunks aus Dragon Ball Z ausgerüstet. Allerdings sind wir nicht im Laufe des Bosskampfes mit ihm verschmolzen. Stattdessen hat sich unsere Spielfigur in einen Super-Saiyajin verwandelt und diese Transformation sah optisch wirklich absolut hervorragend aus! Hier können wir übrigens eine weitere Änderung beziehungsweise die Rücknahme einer Änderung vermelden.

Das Entwicklerteam hatte beabsichtigt, die Verwandlungen an einen Timer zu knüpfen. Ihr hättet dann für circa eine Minute die Macht eurer Transformation nutzen können. Hirano-san hat erklärt, das Team habe sich aufgrund des klaren Fan-Feedbacks dazu entschieden, diese Änderung rückgängig zu machen. Wie in Xenoverse 2 ist eure Verwandlung nun wieder an euer Ki gebunden. Geht euch dies aus, verwandelt ihr euch zurück.
Kurz nach unserer Verwandlung hat Broly damit begonnen, den Kampfschauplatz mit seinen mächtigen Angriffen in Schutt und Asche zu legen. Massive Eisberge sind vor unseren Augen zerberstet und deshalb waren wir immer wieder dazu gezwungen, diesen mächtigen Attacken auszuweichen. Wir mussten also geeignete Zeitfenster abpassen, um den Gegenschlag auszuführen. So gelang es uns, Broly letztendlich zu bezwingen.
Fan-Feedback als Basis und einige offene Fragen
Nach rund 20 Minuten war unsere Zeit mit der Demo von Dragon Ball Xenoverse 3 schon wieder vorbei und sie hat auf uns insgesamt einen guten ersten Eindruck gemacht. Optisch macht die Reihe definitiv einen großen Sprung nach vorne: die Charaktermodelle, Umgebungen, Effekte und Animationen sind merklich detaillierter und geschmeidiger als zuvor. Zudem hatten viele Angriffe durch diese Verbesserungen noch mehr Wucht.

Wie Masayuki Hirano während unseres Interviews mehrfach betont hatte, seien viele Anpassungen und Optimierungen auf das Feedback der Spieler zurückzuführen. Deren Meinungen seien dem Team sehr wichtig und deshalb dürfte sich das Spiel bis zu seinem Release in 2027 sicherlich noch weiter verändern.
Darüber hinaus können wir es kaum erwarten, endlich mehr über die neuen Anpassungsoptionen für die eigene Spielfigur und natürlich um die Story des Action-RPGs zu erfahren. Hierzu sind noch sehr viele Fragen offen. Dessen ungeachtet sind wir auf jeden Fall schon sehr gespannt auf genauere Einblicke in die Zukunft der Dragon-Ball-Welt!
Jetzt seid ihr gefragt: Freut ihr euch bereits auf Dragon Ball Xenoverse 3? Und möchtet ihr das Abenteuer vielleicht als Cyborg starten? Verratet uns eure Antworten bitte sehr gerne unten in den Kommentaren!
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